Allgemeine Berichte | 13.07.2014

Feuerwehr und DRK im Einsatz auf dem Lebenskunstmarkt in Remagen

Neues Sicherheitskonzept hat sich bewährt

Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz sorgten für die Sicherheit der Besucher auf dem Remagener Lebenskunstmarkt.  Privat

Remagen. Am dritten Wochenende im Juni fand in der Remagener Innenstadt der jährliche Lebenskunstmarkt statt. Erstmalig richteten Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz auf dem Marktgelände im Zuge des neuen Sicherheitskonzeptes eine „Festwache“ ein, um den Brandschutz und die medizinische Notfallversorgung für Besucher und Anwohner sicherzustellen. Aufgrund der Dimensionen des Marktes können während der Veranstaltung zahlreiche Straßen und Plätze nicht mit Einsatzfahrzeugen angefahren werden.

Um im Ernstfall dennoch schnell und zielgerichtet erste Maßnahmen, etwa zur Brandbekämpfung oder bei der Versorgung von Erkrankten oder Verletzten, einleiten zu können, stand der Platz an der Alten Post für die Festwache zur Verfügung. Der zentral in der Innenstadt gelegene Platz bot ausreichend Stellfläche für mehrere Einsatzfahrzeuge und eine mobile Einsatzzentrale.

Darüber hinaus konnte er von nachrückenden Rettungswagen zur Aufnahme von Patienten angefahren werden. „Die Erfahrung zeigt, dass Veranstaltungen dieser Größenordnung eines besonderen Sicherheitskonzepts bedürfen - die Stadtverwaltung ist diesem Anspruch in enger Kooperation mit Feuerwehr, DRK und Polizei gerecht geworden“, so Marc Bors, Verantwortlicher der Stadt Remagen für die Organisation und Durchführung des Lebenskunstmarktes, gegenüber Landrat Dr. Jürgen Pföhler bei dessen Besuch in Remagen. Michael Zimmermann, Wehrleiter der Stadt Remagen, freute sich über die gute Zusammenarbeit der Einsatzkräfte. „Bei gutem Wetter haben sehr viele Menschen den Lebenskunstmarkt besucht. Dank der Präsenz der Einsatzkräfte konnte im Notfall schnell geholfen werden. Wir verzeichnen glücklicherweise keinen größeren Schadensfall, bei einigen kleineren Hilfeleistungen oder Verletzungen konnten wir aber in kürzester Zeit reagieren und helfen.“ So musste etwa eine Frau aus einer Toilettenanlage befreit werden, nachdem sich eine Tür nicht mehr öffnen ließ. Mit wenigen Handgriffen konnte ihr von den herbeigeeilten Feuerwehrangehörigen geholfen werden. Die Sanitäter des DRK waren ebenfalls mit kleineren medizinischen Notfällen konfrontiert. So suchte eine Radfahrerin selbstständig die Festwache auf, nachdem sie mit dem Fahrrad gestürzt war und sich leichte Verletzungen am Bein zugezogen hatte. Nach ambulanter Versorgung konnte auch sie den Besuch des Lebenskunstmarktes fortsetzen. Das gesamte Wochenende über unterstützten Einsatzkräfte zudem das Ordnungsamt der Stadt bei der Kontrolle der Flucht- und Rettungswege.

Hier fiel besonders positiv auf, dass sogar an extrem stark besuchten Tagen nahezu alle Rettungswege durch die anreisenden Pkw-Fahrer freigehalten wurden und die Mitarbeiter des Ordnungsamtes kaum einschreiten mussten. Beim kommenden Jakobsmarkt und bei zukünftig stattfindenden vergleichbaren Veranstaltungen werden Feuerwehr und DRK wieder gemeinsam in der Remagener Innenstadt eine mobile Festwache einrichten, Marc Bors und Michael Zimmermann waren sich einig: „Die Festwache hat die Feuertaufe bestanden, die Einsatzkräfte haben in hohem Maße zum reibungslosen Ablauf und zur Sicherheit des Lebenskunstmarktes beigetragen. Dafür gebührt allen beteiligten Einsatzkräften großer Dank.“

Einsatzkräfte unterstützten das Ordnungsamt der Stadt bei der Kontrolle der Flucht- und Rettungswege.

Einsatzkräfte unterstützten das Ordnungsamt der Stadt bei der Kontrolle der Flucht- und Rettungswege.

Erstmalig wurde auf dem Marktgelände im Zuge des neuen Sicherheitskonzeptes eine „Festwache“ eingerichtet.

Erstmalig wurde auf dem Marktgelände im Zuge des neuen Sicherheitskonzeptes eine „Festwache“ eingerichtet.

Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz sorgten für die Sicherheit der Besucher auf dem Remagener Lebenskunstmarkt. Fotos: Privat

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