Allgemeine Berichte | 11.09.2026, 09:49 Uhr

Soziale Teilhabe Remagen

Plauderbank Remagen verbindet Generationen für soziale Teilhabe

Erste Ideen zur Gestaltung der Plauderbänke von den Schülern der IGS
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Remagen. Das Projekt „Plauderbank“ in Remagen wird ausgeweitet und soll künftig Menschen aller Generationen miteinander verbinden.

Seit 2024 gibt es im Remagener Stadtpark eine Plauderbank. Regelmäßig trifft sich dort eine Gruppe von Menschen, die sich in ungezwungener Atmosphäre austauschen, miteinander ins Gespräch kommen und einfach ein wenig plaudern möchten. Bei schlechtem Wetter findet das Treffen im Curanum statt. Begleitet wird das Angebot von Bärbel Schühmann. Jede Woche lädt sie von 15 bis 16 Uhr an der Plauderbank zum gemeinsamen Gespräch ein. Was zunächst als kleines Angebot begann, soll nun wachsen und noch mehr Menschen erreichen.

Die Idee: Soziale Teilhabe von Anfang an ermöglichen. Umso größer ist die Freude darüber, dass sich inzwischen zahlreiche Institutionen für das Projekt interessieren und seine Weiterentwicklung unterstützen möchten. Zu den bisherigen Unterstützerinnen Stefanie Ehlert von der Stadt Remagen und Eva Sobotka von der Caritas „Leben und Älterwerden in Remagen“ kommen nun weitere engagierte Partner hinzu: die Schülerinnen und Schüler der IGS-AG „Anti-Stress“ unter der Leitung von Lara Seek, Tanja Ley von der Hochschule Koblenz/Remagen sowie Cathrin Neukirchen von der St.-Martin-Grundschule.

Gemeinsam soll ein generationenübergreifendes Netzwerk entstehen. Dafür sind Plauderbänke an verschiedenen Orten in Remagen geplant – in einer Kita, an der St.-Martin-Grundschule, an der IGS, an der Hochschule sowie an der „Alten Straße“. Die Idee dahinter ist, dass Kinder bereits früh mit dem Gedanken der Plauderbank vertraut werden. Sie soll sie durch ihre Kindergarten- und Schulzeit, während der Ausbildung und schließlich auch im Alltag begleiten. Die Plauderbank wird damit zu einem sichtbaren Zeichen für Begegnung, Gemeinschaft und soziale Teilhabe.

Eine besondere Rolle übernimmt dabei die „Anti-Stress“-AG der IGS. Die Schülerinnen und Schüler werden aktiv in das Projekt eingebunden und dürfen die Gestaltung der Plauderbänke selbst mitbestimmen. Erste Ideen zur farblichen Gestaltung gibt es bereits. Als nächster Schritt soll gemeinsam eine einheitliche Gestaltung entwickelt werden. Anschließend heißt es: Farbe aussuchen, Pinsel in die Hand nehmen und loslegen! So entsteht aus einer einfachen Bank ein Ort der Begegnung – ein Platz, an dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen können, unabhängig von Alter oder Lebenssituation.

Denn manchmal braucht es nicht viel, um Gemeinschaft entstehen zu lassen: einen Platz zum Sitzen, ein wenig Zeit und jemanden, der zuhört.

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Erste Ideen zur Gestaltung der Plauderbänke von den Schülern der IGS Foto: Eva Sobotka

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