Spitzenmäßige Sitzung in knubbelvollem, ausverkauftem Saal
Schremmer Möhne bestritten riesigen Teil des Sitzungsprogramms mit tollen Vorträgen, Tänzen und Gesang selbst
Kripp. Erneut zu einem Supererfolg wurde die Sitzung der Kripper Möhneschar im prächtig geschmückten und voll besetzten Saal des Gasthauses Rhein-Ahr. Nach der kurzen Vorstellung der Möhne zur Musik vom „Trömmelsche“ und der Eröffnung des Kuchenbuffets gab der schon Tradition gewordene Möhnetanz den Auftakt zum Sitzungsprogramm. Kölsche Sambarhythmen wurden flott vorgetragen von Gudrun Ruf, Maria Worm, Hiltrud Thiemann, Teresia Seifer, Heike Freitag und Petra Gadsch, die den Tanz auch einstudiert hat. Die Ehrenobermöhn Luzia Waszewski, die Jahr für Jahr ihre Kripper Freundinnen unterstützt, legte als „Strohwitwer“ einen gewohnt gekonnten Eisbrechervortrag hin, der mit tollen Pointen für großes Gelächter sorgte. Wie es so auf einer „Pferderennbahn“ zugeht oder auch nicht, zeigten Heike Freitag und Sabine Mostert. Das Publikum hielt sich den Bauch vor Lachen. Einen Sketch in drei Akten unter dem Titel „Die Beerdigung“ präsentierten Teresia Seifer, Heike Freitag, Gisela Göttlicher, Hiltrud Thiemann, Gudrun Ruf, Sabine Mostert und Ursula Weißenfels. Der Sketch zeigte, wie schnell die Trauer um eine verblichene Erbtante verflogen ist, wenn es ans Erben geht. Einen superfuturistischen Tanz präsentierten die Magics. Nach der Pause eroberten die Kripper närrischen Formationen mit Prinz Holly I. Achenbach die Bühne. Die Möhnen um Gudrun Ruf, Ursula Weißenfels und Monika Knebel, die erkrankt dennoch ihren Kölsch-Englisch-Sketch zum Besten gab, um sich danach sofort wieder im Bett zu erholen, bekräftigten nochmals, wie besonders liebenswert der Kripper Prinz ist. Sie legten ihm symbolisch in Form eines Herzkissens ihr Herz zu Füßen. Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer, der die Frauen gerne mit Rat und Tat unterstützt, bekam einen Zeitungsartikel mit dem Titel „süßer Hammer verzückt Besucher“. Im Anschluss verzauberte Solomariechen Clara Koep die Damenwelt mit einem mit viel Charme und Können präsentierten Tanz. Das schon traditionelle „Wortgefecht“ lieferten sich Obermöhn Ursula Weißenfels und Dechant Dr. Johannes Meyer in diesem Jahr als Gesangseinlage mit „Ich wör su jän ens Weihbischof“, umgetextet auf den Black Föös-Song „..“Mal Prinz Karneval“, mal „Pastor in Kripp“. Einen köstlichen „Kölsch-Englisch“-Vortrag lieferte Monika Knebel. Aus englischen Vokabeln wurden Sätze in kölscher Mundart gebildet. Das Publikum war hierin eingebunden und amüsierte sich bestens. Wie und wo man den Mann fürs Leben findet, versuchte das „Urselchen“, alias Ursula Weißenfels, zu ergründen. Dabei zog sie alle Register, um klar zu stellen, dass dies nicht so einfach ist. Zum Schluss wurde gar noch Prinz Holly mit eingebunden. Die Mädel im Saal bogen sich vor Vergnügen. Mit den Tücken der Technik und der modernen Kommunikation hatten „Mariechen und Trudlinde“, alias Exprinzessin Uschi Junge und Gudrun Ruf, zu kämpfen. Bei den Wortspielen und dem trockenen Humor blieb kein Auge trocken. Einen wunderschönen Tanz präsentierten die Gardemädchen, die von Cindy Reisp, Carmen Tempel und Alexandra Fröbus trainiert werden, bevor der aufwendige Sketch „Mc Clean“ auf die Bühne kam. Da konnte sich das Publikum kaum halten vor Lachen, wenn es um die Nöte eines Mannes geht, wenn er einfach nur muss. Fast alle Möhne waren in diesen köstlichen Sketch mit eingebunden. Einen super Showtanz in knackigen Lederhosen zeigten die Kripper Stadtsoldaten, passend zu den Dirndl-Kostümen der Prinzengarde-Mädels. Zum krönenden Abschluss der hervorragenden Möhnesitzung sprach Petrus im Himmel mit seinen Engelchen. Kam zwar nicht immer die Antwort, die er hören wollte, so hatte er dennoch Verständnis. Am Ende ist jeder zufrieden und die ausgefallensten Wünsche werden erfüllt, ob das Engelchen Matrose, Hawaimädchen oder gar König von Mallorca werden will. Das stimmungsgeladene Finale wurde geliefert von allen Möhne: Sabine Mostert, Eva Möcking, Maria Worm, Teresia Seifer, Bärbel Kolossa, Uschi Junge, Petra Gadsch, Hiltrud Thiemann, Bianca Brüssel, Gudrun Ruf, Monika Knebel, Ursula Weißenfels, Luzia Waszweski, Gisela Göttlicher und Heike Freitag. Das Publikum lobte die Mädels von Herzen für die Supersitzung mit jeder Menge Applaus. Und die Möhne selbst freuten sich über alle, die zum guten Gelingen der Sitzung beigetragen hatten.
AB
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