Katholischer Frauenbund Remagen
Ständiger Einsatz für den Frieden im „Kleinen“ und im „Großen“
Frauenbund feierte 10 Jahre Frauenfriedensbaum im Pfarrgarten von Remagen
Remagen.Der katholische Frauenbund Remagen lud zum 10-jährigen Gedenken an die Pflanzung des Frauenfriedensbaums im Pfarrgarten von Remagen ein. Der Einladung waren neben den Mitgliedern des Frauenbundes auch zahlreiche Frauen der evangelischen Frauenhilfe gefolgt.
In einer Initiative des Diözesanverbandes Trier wurden im Jahr 2003 im gesamten Bistum insgesamt zehn Frauenfriedensbäume gepflanzt anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums des Katholischen deutschen Frauenbundes. Mit der Tradition, seit 2003 jedes Jahr unter dem Frauenfriedensbaum ein Grillfest zu feiern, schaffen die Frauen des KDFB Remagen die Möglichkeit zu Begegnung und Gespräch. Sie stellen damit aber auch den tieferen Sinn des Frauenfriedensbaumes, nämlich der ständige Einsatz für den Frieden im „Kleinen“ und im „Großen“ in den Mittelpunkt. Beides ist in der Diözese einmalig. In einem Grußwort der Diözesanvorsitzenden Beate Born hieß es: „Die aktuellen Ereignisse zeigen uns, dass der Einsatz für den Frieden eine immerwährende Herausforderung ist und bleibt. Als Christen steht es uns daher gut an, auch immer wieder um den Frieden zu beten.“ Ein Baum steht, als ein ursprüngliches, christliches Symbol, für die Urkraft des Lebens, für Orientierung, Schutz und Gerechtigkeit und gilt zudem als Sitz der Weisheit. Er ist fest verwurzelt und streckt sich mit der Krone immer nach dem Licht, nach der Sonne. Diese Eigenschaften gehören zu den Idealen des Frauenbundes und haben durchaus ihre symbolische Ausstrahlung. Der Frauenbund ist eine Gemeinschaft, die fest verwurzelt im Glauben sich mit Weisheit stets den Herausforderungen von Gerechtigkeit und Frieden neu stellt. Zum Abschluss des zünftigen Grillfestes beteten die Frauen dann auch das Friedensgebet des katholischen deutschen Frauenbundes.
