Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e.V.
„Urlaub ohne Koffer“ bei schönstem Wetter
Remagen. „Wenn Engel reisen, lacht der Himmel“, und das ist in diesem Sommer schon was Besonderes. Nur Abschiedstränen gab es von oben, als am Freitagnachmittag der „Urlaub ohne Koffer“ für die 17 Seniorinnen und Senioren aus Bad Neuenahr-Ahrweiler zu Ende ging. Das Angebot der Beratungsstelle Ehrenamt des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e.V. ist beliebt, denn abends liegt man wieder im eigenen Bett. Drei abwechslungsreiche Tage ohne Stress, ohne lästiges Koffer packen und ohne lange Fahrten verlebte die Gruppe im Pfarrheim St. Peter und Paul in Remagen.
Elke Paulus und Lydia Winkel begeisterten die „Urlauberinnen ohne Koffer“ mit Sitzgymnastik und Gedächtnistraining. Unter der Leitung von Thea Kesseler entstanden im Kreativteil schön gestaltete Teelichter. Höhepunkt war der Ausflug zur Straußenfarm. Vom Straußenei bis zum ausgewachsenen Vogel war einiges zu erfahren. Ein erwachsener Strauß flößt schon Respekt ein und kann kräftig zubeißen. Anderntags sorgten die Mundharmonikafreunde Bandorf für ein wunderschönes Musikprogramm und brachten mit alten Volksliedern die Stimmen zum Klingen. Zum Abschluss der drei Tage gestaltete Pfarrer Thomas Rheindorf gemeinsam mit Sigrid Warnecke am Klavier einen Gottesdienst. Froh schaute Pfarrer Rheindorf in Runde und stellte fest, dass alle richtig gut erholt aussahen. Schließlich musste niemand seine Koffer packen oder lange am Bahnsteig stehen. Auch Elke Barnewold, Birgit Rheindorf, Maike Schorn und Julia Sebastian ist es zu verdanken, dass der „Urlaub ohne Koffer“ für alle eine so entspannte, frohe Zeit wurde. Mechthild Haase von der BeKo Ehrenamt, die als Organisatorin die Fäden in der Hand hatte, betonte den großen Einsatz aller Beteiligten: „Die Tage in Remagen bedeuten viel ehrenamtliches Engagement, für das ich allen Helferinnen herzlich danken möchte. Es war eine tolle Zusammenarbeit. Wir sind froh, dass der ‚Urlaub ohne Koffer‘ wieder hier in Remagen im Pfarrheim St. Peter und Paul stattfinden konnte.“ Anerkennend erwähnte sie auch die finanzielle Unterstützung durch die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler.
