Selbsthilfegruppe Frauen mit/nach Krebs Remagen
Vortrag in Remagen zu Krebsbewältigung und Langzeitfolgen
aus Remagen
Remagen. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Selbsthilfegruppe Frauen mit/nach Krebs Remagen findet in diesem Jahr eine Vortragsreihe rund um das Thema Krebs und seine Bewältigung statt. Die Vortragsabende werden im Gemeindesaal der evangelischen Kirche Remagen-Sinzig, Marktstrasse 25 in Remagen veranstaltet.
Der letzte Abend aus dieser Vortragsreihe wird mit dem Themenschwerpunkt am 11.09.2026 „Krebs-Langzeit-Überlebende (Cancer Survivor): Wie mit Spätfolgen und Nebenwirkungen umgehen?“ durchgeführt. Als Referentin konnte Dr. Rieka von der Warth vom Universitätsklinikum Bonn gewonnen werden.
Die über die letzten Jahrzehnte verbesserte Krebsfrüherkennung und Behandlung tragen dazu bei, dass mehr Menschen von Krebs geheilt werden oder für eine lange Zeit mit ihrer Krankheit leben können. Die langfristigen Folgen von Krebs und seiner Therapie (sogenannte Spätfolgen) rücken dabei in den Mittelpunkt des Interesses. Spätfolgen können betroffene Menschen vorübergehend oder ein Leben lang beeinträchtigen. Als Krebs-Langzeit-Überlebende werden die Patienten benannt, die länger als fünf Jahre nach der Diagnosestellung leben. Man unterscheidet körperliche, seelische und soziale Spätfolgen. Es soll an dem Abend die Frage beantwortet werden, was kann man selbst für sein Wohlbefinden tun?
Nach dem Vortrag wird es im Bereich des Veranstaltungsraumes Infostände geben, die ihr Angebot vorstellen. Es werden sich jeweils ein Stand des Universitätsklinikums Bonn, der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. mit der Psychoonkologin Elke Hübers und Maja Hue (Natur & Wellness) präsentieren und für Fragen zur Verfügung stehen. Bei Fingerfood und Getränken besteht Gelegenheit zum Austausch und für Gespräche. Der Abend beginnt um 19:00 Uhr und endet um 21:00 Uhr. Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung ist kostenfrei. Weitere Informationen sind unter www.sh-frauen-remagen.de abrufbar.