Allgemeine Berichte | 18.07.2014

„ResQ-Day“ der DLRG-Jugend Remagen

Wasserrettung hautnah

Die Rettungsschwimmer von morgen übten für den Ernstfall

Die „Nachwuchs-Lifeguards“ zeigten sich bestens vorbereitet.privat

Remagen. Jeder hat sie irgendwann schon einmal gesehen - die „Lifeguards“ der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Sie wachen an den Badestränden im Küsten- und Binnenbereich, halten das wassersportliche Treiben im Auge und greifen ein, wenn Not am Mann ist.

Um auch dem aktiven Nachwuchs einen Einblick in diese Kernaufgabe der DLRG zu geben, veranstaltete die Jugend der DLRG Ortsgruppe Remagen in diesem Jahr bereits zum dritten Mal einen „ResQ-Day“ im Freizeitbad Remagen. Hier erlebten die rund 40 Beteiligten hautnah, wie vielfältig die Aufgaben sind, die Rettungsschwimmer bewältigen müssen. Nachdem die Flaggen, die signalisieren, dass das Gebiet ab jetzt von Rettungsschwimmern bewacht ist, gehisst wurden, begannen die Kinder, ausgerüstet mit Funkgerät und gut erkennbarer Einsatzbekleidung, an den Schwimmbecken ihren Wachdienst. Schon bald bewiesen die Retter von morgen, dass sie bereits jetzt schnell erkennen, wenn ein Schwimmer in Not ist. Routiniert transportierte ein Team einen ermüdeten Schwimmer an Land, während ein zweites, hinzugerufenes Team fachgerecht einen Notruf absetzte und die Erstversorgung des Verunfallten vorbereitete.

Verhalten im simulierten Ernstfall getestet

„Alles nur gestellt“ dachten die Teilnehmer, bis plötzlich dichter Qualm aus einer Sammelumkleide quoll. „Ruf die Feuerwehr! Sind noch Personen in der Umkleide?“ schallte es aus den Funkgeräten der Rettungsteams. Dass wenige Minuten nach dem Notruf tatsächlich ein Löschfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn vorfahren würde, hatte keiner der Teilnehmer geahnt. Die Jugendfeuerwehr Remagen rückte an und ging unter schwerem Atemschutz (Attrappen) zur Brandbekämpfung in die verqualmte Umkleide vor, konnte zwei Personen retten und zur Erstversorgung an die Ersthelfer der DLRG-Jugend übergeben. Außerhalb des „Wachdienstes“ lernten die Kinder und Jugendlichen in Teams, einen Notruf abzusetzen und Erstmaßnahmen inklusive der Herz-Lungen-Wiederbelebung durchzuführen.

Ein Workshop befasste sich mit seemännischen Knoten, einer weiteren Grundqualifikation für die „Retter von morgen“. Da Kinder im Haushalt und in ihrer Freizeit besonders häufig von Unfällen betroffen sind und Unfälle auch passieren, wenn kein Erwachsener in der Nähe ist, ist es umso wichtiger, bereits in jungen Jahren an das Thema Erste Hilfe herangeführt zu werden. Die speziell geschulten Ausbilder der DLRG Remagen bedienten sich den Techniken der realistischen Unfall- und Notfalldarstellung, um die Statisten optimal auf ihre Rolle einzustimmen. Ein besonderes Augenmerk galt in diesem Jahr der Händehygiene. Sehr intensiv beschäftigten sich die Kinder mit richtigem Händewaschen.

Dazu kam eine Markierfarbe zum Einsatz, die unter Schwarzlicht zeigte, welche Stellen der Hände nicht gründlich genug gewaschen wurden.

Weitere Informationen

Alles in allem ein ereignisreicher Tag, der deutlich macht, dass die Jugendvertreter der DLRG Ortsgruppe Remagen attraktive und lehrreiche Angebote für Kinder und Jugendliche bereitstellen.

Weitere Informationen zu den Angeboten der DLRG Ortsgruppe Remagen finden Sie im Internet unter www.remagen.dlrg.de.

Neben Erstversorgung war auch Händehygiene ein Kernthema derVeranstaltung.

Neben Erstversorgung war auch Händehygiene ein Kernthema der Veranstaltung.

Die „Nachwuchs-Lifeguards“ zeigten sich bestens vorbereitet.Fotos: privat

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