64. Weinfest Remagen
Weinkönigin Janina Filla und ihre Prinzessinnen wurden proklamiert
Neues Wein-Dreigestirn strahlte mit der Sonne um die Wette und begrüßte die Weinfestgäste in vier Sprachen
Remagen. Strahlender Sonnenschein mit angenehmen Temperaturen, beste musikalische Unterhaltung von Remagener und auswärtigen Bands, eine spitzenmäßige Versorgung der zahlreichen Gäste durch die bewirtenden Vereine im idyllischen Weindorf und natürlich eine strahlende Remagener Weinkönigin Janina Filla mit ihren charmanten Weinprinzessinnen Nina Michel und Gina Suljicic kennzeichneten das 64. Weinfest der Stadt Remagen am Wochenende.
Riesige Gästescharen aus nah und fern tummelten sich bis Sonntagabend auf dem 64. Remagener Weinfest. Herrschte schon am Freitagabend bei der Verabschiedung der Weinmajestäten Hochstimmung im gemütlichen Weindorf auf dem Marktplatz vor dem Rathaus und erstaunlich viel junges Publikum amüsierte sich prächtig und tanzte nicht nur auf der Tanzfläche, so sorgte ein tolles, unterhaltsames, kulinarisches und musikalisches Programm auch an den weiteren Tagen für jede Menge Stimmung.
Für die Bewirtung der Gäste im gemütlichen Weindorf mit seinen prächtig geschmückten Holzhäusern hatten die Remagener Vereine alle Weichen gestellt, sodass es den Gästen an nichts mangelte. Den Vereinen galt am Samstagnachmittag auch das Lob des Bürgermeisters Herbert Georgi und des Verkehrsamtsleiters Martin Tillmann. Mit beteiligt waren die Vereine Stadtsoldatenkorps Remagen, KG Narrenzunft Remagen, Möhnegesellschaft Remagen, Spielmannszug Rheinklänge Remagen, Feuerwehr Remagen und der Sportverein Remagen.
Volles Haus und schönes Wetter
Knubbelig voll war es dann am Samstagnachmittag bei sehr angenehmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein im idyllischen Weindorf, denn die Gäste erwarteten vor den Toren des Rathauses das neue charmante Weindreigestirn. Mit einer Kutsche fuhren die neuen Majestäten, die in ihrem Festzug musikalisch vom Spielmannszug Rheinklänge unter der Stabführung von Adi Görres und dem Musikkorps der Stadtsoldaten unter der Leitung von Carina Lohmer, begleitet wurden, am Marktplatz vor. Dort wartete auf der Rathausbühne bereits Bürgermeister Herbert Georgi, um die charmante Weinkönigin Janina Filla und ihre ebenso charmanten Weinprinzessinnen Nina Michel und Gina Suljicic offiziell zu proklamieren. Zunächst jedoch begrüßte Verkehrsamtsleiter Martin Tillmann die Gäste im prall gefüllten Weindorf vor den Toren des Rathauses und wünschte vier frohe Tage. Er grüßte zudem den Ehrengast Landrat Dr. Jürgen Pföhler sowie Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil, die sich unters Weinfestpublikum gemischt hatte.
Bürgermeister Herbert Georgi verlieh seiner Freude Ausdruck, dass er bei der Proklamation der drei hübschen jungen Damen dabei sein dürfe. Da habe er sich bereits seit Wochen drauf gefreut. Nur zu gerne lasse er sich mit den drei charmanten Damen ablichten. In diesem Jahr gelte die besondere Wertschätzung dem SV Remagen, denn der stelle die neue Weinkönigin. Sein Gruß galt den vielen Gästen, unter ihnen auch Gäste aus den Niederlanden, Belgien und Luxemburg. Sein Lob galt den ausrichtenden Vereinen, die sich um die kulinarischen Wünsche der Gäste kümmerten.
Janina Filla machte bei ihrer ersten Rede eine gute Figur
Mit einem Blumenstrauß und den blinkenden Pokalen wurden die drei charmanten Weinmajestäten proklamiert. Die Feuertaufe ihrer ersten Rede vor großem Publikum bestand Weinkönigin Janina Filla bestens. Sie dankte für die Ehre und das Vertrauen Remagens Weinkönigin sein zu dürfen und begrüßte die Gäste. Auch ihre Prinzessinnen Nina Michel und Gina Suljicic begrüßten in englischer und niederländischer Sprache. In französischer Sprache begrüßte die Weinkönigin. Mit ihrem Weinspruch „Drei Dinge ergeben den Wein, die Erde, die Rebe, der Sonnenschein. Doch wenn die Arbeit des Winzers nicht wär, dann bliebe der schönste Becher leer“ erhob sie ihren Weinpokal und stieß mit den Gästen auf die nächsten drei Weinfesttage an. Den musikalischen Part bestritten im Anschluss die „Los Ultimos“, die abwechselnd mit der niederländischen Joeskapel Gans van Sjtreek und der holländischen Kapelle „Smesh“ bis in den späten Abend für Stimmung im Weindorf sorgten.
Besonders in den Abendstunden war der Hochbetrieb im idyllischen Weindorf immens. Selbst Stehplätze wurden knapp. Bis in den Morgen feierten die Gäste mit den Weinregentinnen und den Vereinen an den Ständen das 64. Weinfest der Stadt Remagen.
