Städt. Bewegungstagesstätte St. Anna Remagen
„Wo die großen Flieger landen“
25 Vorschulkinder gingen auf Entdeckungsreise am Flughafen Köln-Bonn
Remagen. Wie kommt der Koffer zum Flieger? Wer sagt dem Piloten, wo er zu parken hat? Können eigentlich Flugzeuge rückwärts fahren? Ob Katzen und Hunde mitfliegen dürfen? Mit diesen und vielen anderen spannenden Fragen beschäftigten sich die 25 Vorschulkinder der städtischen Bewegungstagesstätte St. Anna während einer Besichtigungstour durch den Kölner Flughafen. Groß war die Vorfreude der Kinder, als sie sich mit dem Zug auf den Weg nach Köln machten. Nach ein paar aufregenden Fahrten mit der Rolltreppe zur Abflugebene und einer kurzen Begrüßung bekamen die Kinder und Erzieherinnen einen Besucherausweis. Bevor die Führung losging, mussten alle die Sicherheitsschleuse passieren. Also, 25 mal Jacken ausziehen, Rücksäcke in die Kisten legen, Hosentaschen leeren und dann zur Personenkontrolle. Besonders aufregend war es, als es bei dem einen oder anderen dabei piepste, und der Metalldetektor zum Einsatz kam. Nachdem die Kinder und ihr „Gepäck“ von den Sicherheitskräften auf gefährliche Gegenstände überprüft wurden, durften sie in einem Bus den Flughafen von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Während einer 90-minutigen Rundfahrt konnten die kleinen Entdecker einen Blick hinter die Kulissen des internationalen Airports werfen und alles rund um den Betrieb des Flughafens erfahren. Es wurden Trieb- und Fahrwerke angeguckt, und den Crews und Piloten verschiedener internationalen Flugmaschinen fleißig zugewunken. Dabei wurden die Flugzeuge den Ländern zugeordnet. Die Kinder konnten das Betanken eines Flugzeuges, das Beladen des Gepäcks, die Putzkolonnen und die Belieferung durch einen Caterer beobachten. Außerdem schauten sie fasziniert zu, wie die großen Passagierflugzeuge auf der Start- und Landebahn abflogen und aufsetzten. Dabei erfuhren die Kinder, dass ein Flugzeug nicht rückwärts fahren kann, sondern von einem Pusher in die richtige Startposition geschoben werden muss. Außer den Boeings, Jumbojets und Pusher gab es noch viele andere „merkwürdige“ Fahrzeuge auf dem Flugplatz, dessen Bedeutung die Begleitung geduldig und interessant erklärte: Gepäck- und Förderbahnwagen, Tank- und Treppenwagen, Polizei- und Feuerwehrautos, Passagierbusse und viele mehr. Auch die Begriffe wie Tower, Copilot, Cockpit, Metalldetektor, Generator und Gangway wurden den Kindern anschaulich näher gebracht. Nun neigte sich die Besichtigungstour ihrem Ende zu. Während der Heimfahrt sprachen die Kinder nochmal über die spannendsten Momente im Flughafen. Und viele der Jungen überlegten, doch ein Pilot anstatt eines Polizisten zu werden. Für alle Vorschulkinder und ihre Erzieherinnen war der Besuch des Flughafens ein einzigartiges Erlebnis, das viele neue Eindrücke hinterlassen hat.
