Landesverband der Freien Berufe gratuliert Azubis zu gutem Abschluss
Ausbildung sehr erfolgreich beendet
Region. 54 Auszubildende hat der Landesverband der Freien Berufe Rheinland-Pfalz (LFB) bei einer Feier im rheinland-pfälzischen Landtag in Mainz geehrt, weil sie ihre Ausbildung mit der Note „sehr gut“ oder „gut“ abgeschlossen haben.
Auch die frisch gebackene Pharmazeutischkaufmännische Fachangestellte Erna Ballau aus Brubbach war zu der Veranstaltung eingeladen. Den Nachwuchs lobte LFB-Präsident Edgar Wilk für seine Leistung ausdrücklich: „In den vergangenen Jahren haben Sie Durchhaltevermögen bewiesen und zudem einen lobenswerten Ehrgeiz an den Tag gelegt.“
Diese Fähigkeiten und das Ergebnis aller Anstrengungen zahlten sich aus. Wilk betonte, dass die Freien Berufe auf dem Markt sichere Arbeitsstellen böten: Nach einer aktuellen Umfrage hielten 76,1 Prozent der Freiberufler ihren Mitarbeiterstamm stabil. 15 Prozent der Befragten planten sogar, in zwei Jahren mehr Mitarbeiter zu beschäftigen als heute. Wilk sagte: „In den Berufen, die Sie ergriffen haben, haben Sie demnach die besten Perspektiven. Engagierte Nachwuchskräfte werden händeringend gesucht.“ Die fertigen Auszubildenden haben ihre Abschlussprüfungen in den Berufen des Steuerfachangestellten, Rechtsanwaltsfachangestellten, pharmazeutisch-kaufmännischen Fachangestellten, zahnmedizinischen Fachangestellten, technischen Zeichners und Bauzeichners sowie des Notariatsfachangestellten abgelegt. An sie richtete auch Dr. Andreas Kiefer, Vizepräsident des LFB und Präsident der Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz, das Wort: „Auf der einen Seite werden Sie sich aufgrund Ihrer exzellenten Leistung und des demografischen Wandels keine Sorgen um Ihren Arbeitsplatz machen müssen“, so Kiefer. „Auf der anderen Seite ist mit der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung nun nicht alles erledigt.“
Fort- und Weiterbildung sind ein Muss
Egal in welchem Beruf die Geehrten arbeiteten, ohne Fort- und Weiterbildung gehe es nicht. „Stetiges Lernen begleitet jeden Arbeitnehmer ein Berufsleben lang.“ In ihrer Ansprache lobte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen die Leistungen der Auszubildenden sowie deren Einsatz in Kanzleien, Unternehmen und berufsbildenden Schulen: „Mit Ihrer Zielstrebigkeit und Ihrem Engagement haben Sie sich eine gute Basis für Ihre weitere berufliche Karriere geschaffen. Dazu gratuliere ich herzlich. Sie haben damit aber auch einen Beweis für die hervorragende Arbeit geliefert, die von den Ausbilderinnen und Ausbildern sowie von den Lehrerinnen und Lehrern geleistet wird.“ Ahnen appellierte zugleich an die Vertreter der freien Berufe, in ihrem Engagement für die Ausbildung nicht nachzulassen. Mit Blick auf den demografischen Wandel und den zunehmend enger werdenden Bewerbermarkt sagte die Ministerin: „Wir können es uns nicht leisten, aufgrund bestimmter Kriterien junge Menschen auszusortieren. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, auf jede Einzelne und jeden Einzelnen zu schauen und sie oder ihn auf dem Weg in das Berufsleben nach besten Kräften zu unterstützen.“
