Klage gegen B256n geplant
Bürgerinitiative Straßenhaus bereitet Klage gegen B256-Ortsumgehung vor
aus Straßenhaus
Straßenhaus. In der ordentlichen Mitgliederversammlung am 18. April 2026 hat die Bürgerinitiative „Zukunft für Straßenhaus“ e.V. zentrale Weichen für ihr weiteres Vorgehen gestellt. Im Mittelpunkt stand die Vorbereitung einer Klage im laufenden Planfeststellungsverfahren zur Ortsumgehung B256.
Gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wollen betroffene Anwohner die derzeit geplante Trassenführung verhindern. Ziel ist eine Lösung, die Umwelt, Landschaft und Anwohner deutlich weniger belastet. Nach Einschätzung der Initiative wären über 80 Wohnhäuser sowie die neu errichtete Kindertagesstätte „Schöne Aussicht“ erheblich betroffen.
Für die Finanzierung der geplanten rechtlichen Schritte liegen bereits erste Spendenzusagen vor; weitere Unterstützung wird erwartet.
Neben der strategischen Ausrichtung wurde der Vorstand nach positivem Kassenprüfungsbericht entlastet. Zudem wählte die Versammlung Ewald Kallscheid einstimmig zum neuen zweiten Vorsitzenden, nachdem Daniel Konrad sein Amt aus familiären Gründen niedergelegt hatte.
Eine aktuelle Mitteilung der Polizeiinspektion Straßenhaus zeigt zudem, dass es in den Jahren 2020 bis 2024 keine Unfallhäufungsstellen im Bereich der B256 gab. Erst 2025 wurde der Einmündungsbereich Ringstraße mit überwiegend Auffahrunfällen auffällig; Geschwindigkeitsunfälle wurden nicht festgestellt.
Pressemitteilung Herbert Krobb, BI-Vorsitzender