In Steimel war Kartoffelmarkt

Drei Tage durfte die „Hölzerne Muck“ aus ihrem Stall

24.09.2014 - 12:29

Steimel. Am dritten Septemberwochenende lädt die Gemeinde Steimel traditionell zu ihrem historischen „Toffelsmoat“ ein. Für die Jugend war der Freitagabend bereits ein echtes Highlight.


„Saustarke Tanzparty“


Angesagt waren eine „Saustarke Tanzparty“ im Festzelt, Mega-Musik und eine neue, sensationelle Bühnenshow mit heißen Dance-Boys und DJ Danny Crane. Diese Megashow wollten natürlich alle sehen und die Jugendlichen und Junggebliebenen waren restlos begeistert.


Die „Hölzerne Muck“


Am Samstagmorgen durfte die „Hölzerne Muck“ aus ihrem Stall und wurde auf dem traditionellen Umzug durch das Dorf getrieben, respektive auf dem Leiterwägelchen durch die Steimeler Straßen gezogen. Die Prominenz und die Ortsvereine hatten sich eingefunden und begleiteten das Spektakel. Die Rheinischen Musikfreunde aus Kettig sorgten für die musikalische Begleitung. Am Festzelt angekommen wurde erst einmal die Muck auf dem Getränkestand platziert und mit Muckensaft versorgt. Es ist ein klarer Schnaps, der den Besuchern kredenzt wurde. Bürgermeister Wolfgang Theis begrüßte viele Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie die Vertreter der Vereine. Auf dem Markt waren auch die ortsansässigen Verein vertreten. So hatten die „Rentner von der Märchenmühle“ wieder ihren Stand aufgebaut und boten Kartoffeln feil. Die waren so gut, dass sie am Sonntagnachmittag schon ausverkauft waren. Den Erlös spenden die Herren wieder der Kinderkrebshilfe Gielenroth. Der Kindergarten Kunterbunt war ebenfalls mit einem Stand vertreten und verkaufte Waffeln. Nebenan, bei dem gemischten Chor, gab es leckeren Reibekuchen.


Vom Zwerg bis zum Riesen


Früher waren in Steimel die Tiere der Hauptteil des Marktes, dies hat sich geändert. Heute werden die Zwei- und Vierbeiner nur noch ausgestellt und nicht mehr gehandelt. Walter Merkelbach kommt seit 1992 mit seinen Kaninchen und den Mitgliedern des „Rasse-Kaninchenzuchtvereins RN 45 Holzbachtal e. V.“ nach Steimel. Der Verein hatte wieder viele Kaninchen mitgebracht, vom kleinen Zwerg bis zum Deutschen Riesen. Wer mit dem Gedanken spielte, sich Kaninchen zu halten, war hier richtig. Die Mitglieder des Vereins konnten die Interessenten umfassend beraten und Empfehlungen geben. Weiter gab es Kühe, Schafe, Esel und allerlei Federvieh zu beobachten. Neben den Fahrgeschäften waren viele Händler nach Steimel gekommen und boten ihre Waren feil. Eine bunte Mischung erwartete die Marktbesucher. Angefangen von Haushaltswaren aller Art, Spielwaren, Lederwaren, Kleidung bis hin zu Honig, Kerzen und vielen Dekorationsartikeln konnten die Besucher einkaufen. Ferner Landmaschinen, Gartengeräte und Produkte der Landwirtschaft. Der Sonntag war leider recht verregnet, sodass der große Andrang ausblieb.


Im Zelt wurde getanzt


Am Samstagabend hatte die Partyband California gute Stimmung im Festzelt verbreitet. Am Sonntag waren hierfür die „Zillertaler Haderlumpen“ zuständig. Sie zogen Fans aus einem großen Umkreis, der bis nach Holland und Belgien reichte, an. Waren die Jungs noch morgens im Fernsehen zu sehen, waren sie spät nachmittags live auf der Bühne in Steimel. Die Stimmung wurde ganz schnell bestens und die Tanzfläche vor der Bühne zusehends dichter bevölkert. Überall im Zelt wurde getanzt. Einfach eine Superstimmung.


Abschluss mit Familientag


Am Montag klang der Markt mit einem Familientag aus. Neben dem umfangreichen Kinderprogramm mit dem Zauberer Martin Pabel, stand im Festzelt der Handwerkertreff an. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein um Volker Nelles zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf und das Marktteam freut sich schon auf das kommende Jahr, wenn die „Hölzerne Muck“ wieder für drei Tage ihren Stall verlassen darf.

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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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