Allgemeine Berichte | 02.08.2015

vhs Neuwied bietet im zweiten Semester viele Veranstaltungen im Bereich „Beruf“

Fit für den Arbeitsmarkt

Der Leiter der Neuwieder Agentur für Arbeit, Ernst Starfeld, und vhs Leiterin Jutta Golinski im Gespräch zum „Thema Wege in der beruflichen Bildung.“ privat

Neuwied. Bildung ist Programm: „Wer für den Arbeitsmarkt interessant sein will, wer neue Chancen erkennen und ergreifen möchte, kann sich in unseren Seminaren und Kursen das notwendige Fachwissen aneignen“, fasst Jutta Golinski, Leiterin der Volkshochschule Neuwied, das breit gefächerte Angebot für berufliche Weiterbildung zusammen. Über 250 Veranstaltungen sind es im zweiten Semester dieses Jahres, die dank Betriebswirten, Steuerfachleuten, Rechtsanwälten, Buchhaltern, Sprachkursleitenden oder EDV-Spezialisten als Referenten keine Fragen offen lassen.

„Wir bieten die Kurse auch in der Fläche an und orientieren uns an regionalen Qualifikationsbedürfnissen, weshalb wir flexibel auf neue und spontane Nachfragen reagieren“, sagt Golinski. So werden seit einiger Zeit Veranstaltungen ins Programm aufgenommen wie Finanzbuchführung, Ausbildereignung, Lohn- und Gehaltsabrechnung und Marketing. Ganz neu im Herbst ist der Vorbereitungskurs zur Aufstiegsfortbildung zum Wirtschaftsfachwirt. Start ist der 15. September, die ersten Anmeldungen liegen bereits vor. „Ich freue mich sehr, dass unser Angebot, die kaufmännische Grundbildung in unser Programm aufzunehmen, erste Erfolge zeigt. Im letzten Monat haben vier Teilnehmende den europaweit anerkannten Abschluss ’geprüfte Fachkraft Lohn und Gehalt‘ absolviert,“ so Golinski weiter. Mit dem Erwerb von EDV-Kenntnissen, kaufmännischen Abschlüssen, berufsorientiertem Fremdsprachenwissen und persönlichen Arbeitstechniken wie Rhetorik, Moderations- und Verkaufstraining sowie Projekt- und Zeitmanagement können Kursteilnehmer ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt beträchtlich verbessern. Ein Beweis: „Die VHS wird immer wieder von Personalverantwortlichen mit betriebsinternen Mitarbeiterschulungen beauftragt“, erläutert Golinski, „oder es werden Mitarbeiter von den Firmen zu unseren Seminaren angemeldet. Schön ist der neue Bedarf im betrieblichen Gesundheitsmanagement, gerade heute haben wir für ein Unternehmen vor Ort ein Teambildungsseminar konzipiert.“ Im Juni wurde im Bundestag das Präventionsgesetz verabschiedet. Hier möchte sich die vhs gerne als starker Partner der Prävention und Gesundheitsförderung weiter etablieren. Zudem bietet auch die VHS mit der Marke Xpert ein standardisiertes System, mit dem fachliche und persönliche Kompetenzen in der beruflichen Weiterbildung zertifiziert werden - und bundesweit anerkannt sind. Dank des modularen Aufbaus können die Teilnehmer ein eigenes Fortbildungsprofil entwickeln, um unterschiedliche qualifizierte Abschlüsse zu erreichen: Aus 13 Modulen kann - je nach Vorkenntnissen und Weiterbildungsziel - die passende Kombination zusammengestellt werden. Ein Einstieg ist auch ohne Vorkenntnisse und Berufserfahrung möglich, das System baut aufeinander auf, ermöglicht jedoch auch Berufserfahrung zu berücksichtigen. Die Mitarbeiter der vhs Neuwied infomieren individuell. Das Zertifikat „Xpert Business Lohn und Gehalt I und II“ ist Teil der Xpert Business Abschlüsse „Geprüfte Fachkraft Lohn und Gehalt (XB)“, „Finanz- und Lohnbuchhalter/in (XB)“, „Xpert Business Master“. Ein neuer Kurs „Lohn- und Gehaltsbuchführung I“ vermittelt erste Inhalte der Bruttoentgeltermittlung, Berechnung gesetzlicher Abzugsbeträge, Lohnkontenführung sowie weitere zentrale Themen in einem Rahmen von 64 Unterrichtseinheiten. Am letzten Termin ist die Teilnahme an der europaweit einheitlichen Prüfung „Xpert Business Lohn und Gehalt I“ möglich. Start ist am Mittwoch, 9. September. Interessierte können sich bei Fragen zu den Angeboten jederzeit an die Volkshochschule Neuwied wenden: Ansprechpartnerin ist Jutta Golinski, Tel. (0 26 31) 39 89 10, Email: golinski@vhs-neuwied.de.

Der Leiter der Neuwieder Agentur für Arbeit, Ernst Starfeld, und vhs Leiterin Jutta Golinski im Gespräch zum „Thema Wege in der beruflichen Bildung.“ Foto: privat

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