Politik | 25.03.2014

Frischer Wind in der SPD Puderbach

Jürgen Trenck kandidiert als Ortsbürgermeister

Ortsbürgermeister-Kandidat Jürgen Trenck (Mitte) mit den Kandidaten der SPD für die Gemeinderatswahl in Puderbach. Eva Klein

Puderbach. Ursprünglich wollte er mit seiner Frau den Ruhestand auf dem Land genießen. Deshalb zog Jürgen Trenck vor rund fünf Jahren von Oberhausen nach Puderbach. Doch so ganz konnte und wollte der Mitt-60er, der in Oberhausen unter anderem den Posten des städtischen Verwaltungsdirektors der Stadt Oberhausen bekleidete und sich bereits dort über Jahrzehnte aktiv in der SPD engagierte, sich dann doch nicht in den Ruhestand verabschieden.

Als bekannt wurde, dass der langjährige Ortsbürgermeister von Puderbach, Kurt Nieß, sich in der kommenden Amtsperiode nicht erneut zur Wahl stellen wird, stellte sich der SPD-Puderbach die Frage nach einem Nachfolger und Wahlkandidaten. Nachdem Trenck Partei-intern viel Rückenwind bekam und einige Nächte darüber geschlafen hatte, fiel die Entscheidung, sich im Zuge der Kommunalwahlen im Mai als Kandidat für den neuen Ortsbürgermeister zur Wahl zu stellen, sichtlich leicht.

Der Wahl-Puderbacher führt bereits seit einigen Jahren als Geschäftsführer die Geschicke der SPD in der Verbandsgemeinde Puderbach und bringt durch sein berufliches Know-How alle Qualifikationen mit, die für das anvisierte Amt nötig sind. Den Umstand, dass er nicht im eigentlichen Sinne aus Puderbach stammt, sieht Trenck nicht unbedingt als Nachteil: „Ich identifiziere mich sehr mit dieser Ortsgemeinde, was nicht zuletzt auch mein politisches Engagement der vergangenen Jahre zeigt. Es ist mir wichtig, dass in einer gelebten Gemeinschaft jeder seinen Teil zum Gemeinwohl beiträgt und mit dieser Aufgabe kann ich meine Ressourcen sinnvoll im Sinne der Allgemeinheit nutzen“, so Trenck kürzlich auf der Gemeinderatssitzung der SPD.

Es gibt noch viel zu bewegen

Jürgen Trenck, der seine Stärken in der Kommunikation und einem ehrlichen Umgang miteinander sieht, möchte für Puderbach einige Projekte in Angriff nehmen. Zunächst betonte er, dass in den letzten Jahren seitens der Ortsgemeinde gute Arbeit geleistet worden sei, machte aber auch deutlich, dass es in Puderbach noch viel zu bewegen gibt.

Zentrale Themen der gestrigen Diskussionsrunde waren die neue Ortsmitte, die Kreuzungssituation und der Zustand von Straßen und Grundstücken. Doch auch neue Ideen, wie die Etablierung eines Wochenmarktes, wurden angesprochen. „Ein Wochenmarkt würde die neue Ortsmitte nicht nur beleben, sondern besonders älteren Mitbürgern lange Fußwege ersparen. Zudem stärkt er das Gemeinschaftsgefühl und dient als Begegnungsstätte“, äußerte der neue Kandidat und ergänzte, dass es sich hier jedoch lediglich vorerst um ein erstes Brainstorming handele. Die auch in Zukunft angespannte Haushaltslage rufe nach Konzepten, die mit minimalem Kostenaufwand einen maximalen Erfolg generieren.

Kandidatur wird unterstützt

Die Kandidatur Trencks wird von den 16 Listen-Kandidaten der SPD zur Orts-Gemeinderatswahl geschlossen unterstützt. Darunter finden sich in diesem Jahr, neben bekannten Gesichtern, auch viele neue Kandidaten. Mit Tom Kleinmann, Monika Wilfert, Dirk Schneider, Melanie Führer, Petra Marx, Holger Kuhl und Stefan Klein zieht nicht nur frischer Wind in die Listenplätze der SPD ein, sondern „generiert auch ein junges Team, dass wir in dieser Form in der SPD Puderbach noch nicht hatten“, so Kurt Nieß. Jürgen Trenck, der sich unter anderem auch im Kindergarten Puderbach als Vorlesepate betätigt, möchte sich in den kommenden Wochen den Puderbacher Bürgern näher vorstellen und freut sich in diesem Zuge auf viele interessante und konstruktive Gespräche.

Pressemitteilung

SPD Ortsverein

Verbandsgemeinde Puderbach

Ortsbürgermeister-Kandidat Jürgen Trenck (Mitte) mit den Kandidaten der SPD für die Gemeinderatswahl in Puderbach. Foto: Eva Klein

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