Kapellenverein Dieblich - Renovierung der Klausenkapelle
400 Arbeitsstunden geleistet, aber es gibt noch viel zu tun
Dieblich. Der Kapellenverein Dieblich hat im Februar damit begonnen, die Kapelle in der Klausenstraße 13 zu renovieren. Dabei traten mehrfach Schäden am Bauwerk zutage, die zuvor bei den Begutachtungen und Planungen für die erforderlichen Instandsetzungsaufgaben nicht vorherzusehen waren. Dennoch konnten in bisher über 400 Arbeitsstunden folgende Maßnahmen abgeschlossen worden: Abbruch einer Sperrmauer zwischen der Kapellenapsis und einem Nachbarhaus; Ausbesserung und teilweise Erneuerung des umlaufenden Dachgesimses; Beseitigung der Außenschäden an den Verfugungen des Bruchsteinmauerwerks; Abschlag des durchfeuchteten und hohl liegenden Innenputzes bis rund 1 m Höhe; Beseitigung der Dispersionsfarbe des Innenanstrichs der Seitwände auf chemischem und mechanischem Wege; Abspachteln des verrußten Anstrichs des Deckengewölbes; Renovierung der Nische über dem Eingang und Wiedereinstellung der restaurierten Madonna; zweilagiger Verputz der offenen Flächen an den Innenwänden. In den nächsten Wochen ist geplant, die Risse im Mauerwerk und Gewölbe auszubessern, Fehlstellen zu glätten. Nach erneuter Abstimmung mit Dr. Weiner, Leiter des Amtes für kirchliche Denkmalpflege, Trier, kann nun das Innere ausgemalt werden. Die Absprache war erforderlich, weil unter der Dispersionsfarbe mehrere verschiedenfarbige Anstriche früherer Zeiten aufgedeckt wurden. Der Kapellenverein Dieblich hat alle bisherigen Maßnahmen aus Mitgliedsbeiträgen, Geld- und Sachspenden finanziert. Der Verein hofft, im Verlauf des Jahres 2014 die Arbeiten an der Klausenkapelle abschließen zu können.
