Allgemeine Berichte | 30.04.2014

Osterfahrt der Dieblicher Pfadfindernach Süddeutschlnd

Abenteuer im Schwarzwald

Die Dieblicher Pfadfinder waren auch über Ostern wieder sehr aktiv und haben einen sehr schönen Haijk durch den Schwarzwald unternommen. privat

Dieblich. Die Natur erwacht, die ersten Blumen blühen, die Temperaturen werden wieder angenehm und fahrtenfreundlich. Natürlich wollten die Pfadfinder das gute Wetter nutzen und bei strahlendem Sonnenschein durch die Wälder und Täler des wunderschönen, sonnendurchfluteten Schwarzwalds wandern. Zumindest war das der Plan. Treffpunkt war das Pfadfinderheim des Stammes „Greif“ in Bruchsal. Donnerstagabends kamen dort insgesamt 20 „PSD`ler“, davon 15 Treverer aus Dieblich und ein „Pegasus“ an.

Zunächst ging`s ans Gruppen einteilen, Essen wurde besorgt und die Zelte gepackt. Danach stiegen sie hinab in den alten Gewölbekeller der Greifen, wo sie sich mit den Teilnehmern des zeitgleich stattfindenden Basislehrgangs und einer Hand voll Rovern zu einer großen Singerunde trafen. Noch war das Wetter gut, der Himmel blau, und alle Osterfahrer guter Dinge.

Das sollte sich am nächsten Tag ändern. Die Rovergruppe peilten zunächst die Schwarzenbachtalsperre an, die sie gegen Mittag erreichten. Von dort schlugen sie sich dann ganz abenteuermäßig in die Büsche, querfeldein liefen sie in die ungefähre Himmelsrichtung und gelangten auch einige Bäche und umgestürzte Bäume später tatsächlich auf den angepeilten Wanderweg. Das Wetter wurde zunehmend ungemütlich wurde, nutzten sie die Gelegenheit und kochten in einer Hütte erst mal Kaffee. Obwohl noch n eine ordentliche Strecke vor ihnen lag, entschieden sie sich angesichts der teils doch recht heftigen Hagelschauer, des Regens und des von Zeit zu Zeit zu vernehmenden Donners dazu, die Kothe im Rucksack zu lassen und die Nacht in der Holzhütte zu verbringen. Nachdem die Mädels an einem nahen Bach Wasser organisiert hatten, befeuerten sie ihre Fahrtenkocher und kochten uns ein reichhaltiges Mahl aus Nudeln und Tomatensoße. Danach packten sier die Klampfen aus und sangen der Abenteuerhütte zu Ehren noch das ein oder andere Liedchen, bevor es in die Schlafsäcke ging.

Unerbittlich weckte Vicky die Meute bereits am frühen Morgen, und bei den ersten Strahlen der Sonne machten sie sich auf den noch langen und beschwerlichen Marsch nach Oberkirch. Unterwegs erlebten sie noch allerlei Abenteuer, kamen an alten Steinbrüchen vorbei, bestiegen die Höhen und Gipfel des Schwarzwalds und verliefen sich dabei quasi fast überhaupt gar nicht (und wenn, dann war der „Pegasus“ schuld).

Sie liefen trotz schwindender Kräfte tapfer weiter, passierten einen abenteuerlichen Abenteuerspielplatz und machten sich dann an den letzten Aufstieg. Vom Sesselfelsen ging es hinab in die Rheinebene.

Die Schauenburg ließen sie angesichts der allgemeinen Müdigkeit rechts liegen und nahmen stattdessen eine Abenteuerabkürzung durch die Weinberge direkt nach Oberkirch, wo sie in der Fußgängerzone auf Karo und Wooki trafen, die nach dem Ende des Basislehrgangs per Daumen nachgereist waren. Da im Pfadfinderheim des dortigen Stammes Jörg von Schauenburg eine voll ausgestatte Küche zu Verfügung stand, ließen sie ihre Fahrtenkocher im Rucksack und nutzten stattdessen den Elektroherd, um sich ein reichhaltiges Mahl aus Reis und Pilzen zuzubereiten.

Ein kurzes Telefonat mit der jüngeren Gruppe ergab, dass diese weniger Glück gehabt hatte. Die Hütte, in der sie übernachtet hatten, war bei weitem nicht so komfortabel gewesen, und die letzten beiden Stunden hatten sie damit verbracht, in die falsche Richtung zu laufen. Das Notfallteam wurde aufgestockt und sammelten die Sipplinge und ihre Führer nicht weit von Oberkirch entfernt ein, um den Abend gemeinsam mit ihnen und einigen noch dazu gestoßenen Rovern und Wandervögeln bei einer Singerunde ausklingen zu lassen.

Nach dem sie das Heim der Oberkircher am nächsten Morgen wieder in seinen ordnungsgemäßen Zustand gebracht hatten, rückten sie zum Bahnhof vor und traten von dort die Heimreise nach Bruchsal bzw. Dieblich an.

Für diejenigen, die das bisschen Nieselregen nicht abgeschreckt hat: Die nächste Sippenfahrt geht wahrscheinlich von Dieblich nach Ahrweiler und wird noch toller und natürlich abenteuerlicher als die letzte. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Weitere Informationen über diese und andere Aktionen und Abenteuer der Dieblicher Pfadfinder unter www.stamm-treverer.de. Bericht von Oliver Heinz.

Die Dieblicher Pfadfinder waren auch über Ostern wieder sehr aktiv und haben einen sehr schönen Haijk durch den Schwarzwald unternommen. Foto: privat

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