AugenBlick mal!
„Hüter des Gesetzes“, das ist für mich eigentlich die beste Bezeichnung für unsere Polizei. „Freund und Helfer“ passt auch ganz gut. So habe ich sie persönlich bisher kennengelernt. In diesem Jahr ist die deutsche Polizei einhundert Jahre alt.
Anfangs in der Kaiserzeit eine soldatische Männertruppe, ist sie heute bürgernah und manchmal auch weiblich.
Sie setzt sich ein für unsere Freiheit, und doch wird sie oft beschimpft. Polizisten setzen ihr Leben ein für die Rechte des Bürgers. In anderen Ländern stellt sich die Polizei mit unter ganz anders dar.
Es erschreckt mich, wenn ich sie als Puffer zwischen demonstrierenden Gruppen sehe, dabei auf einer Gratwanderung zwischen den Welten. Dann denke ich darüber nach, was jeder Einzelne in diesem Moment empfinden mag. Es gibt viele Situationen, in denen wir nur die Uniform sehen, aber den Menschen dahinter vergessen.
Ich habe Vertrauen in unsere Polizei, die sich in den vergangenen einhundert Jahren zum Wohl der Bürger entwickelt hat und nicht mehr Angst verbreitet, wie in der Zeit der Nationalsozialisten.
Heute stehen Polizisten vor den Herausforderungen, die unsere Zeit mit sich bringt.
Auf jeden Fall haben sie es verdient, dass wir ihnen freundlich entgegentreten, wenn sie ihren Dienst tun. Davon bin ich überzeugt. Eine Woche ohne Probleme wünscht
Ihre
Elke Petersen
