Freie Wählergruppe Lehmen und Moselsürsch e.V.
Christine Altmeppen kandidiert
Lehmen. So viele Mitglieder hatte die Freie Wählergruppe Lehmen und Moselsürsch seit ihrer Gründung im Jahre 1993 noch nie. Gestärkt durch diesen regen Zuspruch in der Gemeinde, fiel es nicht schwer, über einen interessanten Wahlvorschlag zur Kommunalwahl bei der Mitgliederversammlung abzustimmen. Der FWG-Vorsitzende der Verbandsgemeinde Untermosel, Klaus Endris, nahm an der Versammlung teil und war beeindruckt von der tollen Resonanz der Mitglieder. „Es ist wohl ein Novum in unserer Verbandsgemeinde, dass eine Kandidatenliste zur Kommunal-wahl einen Frauenanteil von rund 40 Prozent aufweist“, freut sich Christine Kühlborn, erste Vorsitzende der FWG Lehmen und Moselsürsch.
„Nach dem Bekenntnis von Ortsbürgermeister Günter Deis, nicht mehr als FWG-Bürgermeister-kandidat zur Verfügung zu stehen, sondern sich als parteiloser Einzelbewerber mit Unterstützung des CDU-Ortsverbandes der Bürgermeisterwahl zu stellen, erfuhr die FWG einen regen Zuspruch, gerade von jungen Menschen und von vielen Frauen. So viele Mitglieder sind in solch kurzer Zeit noch nie bei uns eingetreten“, führte sie weiter aus. Doch nicht genug: Auch der Bürgermeisterkandidat der FWG in Lehmen und Moselsürsch ist eine Frau: Christine Altmeppen, die derzeitige dritte Beigeordnete im Ortsgemeinderat, wurde in der Mitgliederversammlung nominiert. Aktivität, Sachlichkeit und Realitätssinn zeichnet sie aus. Unkompliziert und unvoreingenommen geht sie Aufgaben an und versteht es, die Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen. „Die Vielfalt und gute Mischung in unserer Wählergemeinschaft macht uns interessant und durchaus zukunftsfähig. Auch, dass sich gerade zwei junge Männer mit Jens Weber und Daniel Matzelt als Kandidaten aufstellen ließen, zeugt davon, dass wir gut für zukünftige Aufgaben gerüstet sind“ so der FWG-Fraktionssprecher, Dieter Möhring.
Aus Prinzip stellt die FWG keinen Kandidaten als Ortsvorsteher für den Gemeindeteil Moselsürsch auf. Vor fünf Jahren wurde im Rat von allen Fraktionen gemeinsam vereinbart, keinen Ortsvorsteher für Moselsürsch zu wählen. Es wurden daher die zwei Beigeordnetenstellen auf drei erhöht, und der zweite Beigeordnete nahm die „Ortsteilvertretung“ neben den Ratsmitgliedern aus Moselsürsch wahr. Das tat auch dem Haushalt gut, da ein Ortsvorsteher eine nicht unerhebliche finanzielle Zuwendung erhält, ein Beigeordneter jedoch nicht.
Dass jedoch die CDU wieder einen Ortsvorsteher installieren will, ist nicht gerade glaubwürdig. Die Interessenwahrnehmung für Moselsürsch ist ausreichend gegeben. Beide ehemaligen FWG-Beigeordneten aus Moselsürsch in den letzten fünf Jahren, Michael Blechschmidt (nach drei Jahren zurückgetreten) und Achim Haupt hatten ausreichend Möglichkeiten, sich für ihren Ort zu engagieren. Nun wollen beide bei der Kommunalwahl unter der Flagge der CDU antreten. Warum ein aus eigenen Stücken zurückgetretener Beigeordneter sich nunmehr als CDU-Mitglied um den Posten des Ortsvorstehers bewirbt, ist für die Bevölkerung schwer zu verstehen und zu vermitteln. Besonders unter dem Aspekt, da in allen anderen Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde die ehemaligen Ortsvorsteherstellen aufgelöst wurden. Der Wahlvorschlag der FWG zum Ortsgemeinderat: Christine Altmeppen, Dieter Möhring, Christoph Etzkorn, Uwe Weber, Christine Kühlborn, Jens Weber, Kelly Malottke, Barbara Hesse, Horst Altmeppen, Birgit Visseyrias, Daniel Matzelt, Frank Stieglitzki, Wolfgang Bruns, Petra Horre, Michael Etges, Franz-Josef Koch.
Pressemitteilung
Freie Wählergemeinschaft
Lehmen und Moselsürsch e.V.
