Allgemeine Berichte | 14.05.2014

Matthiasbruderschaft unterwegs von Kobern nach Trier

Dreitägige Fußpilgerschaft

75 Pilgersleute haben sich früh morgens von Kobern auf den Weg gemacht. Privat

Trier. Nach gutem Brauch machten sich 75 Pilgersleute früh morgens von Kobern auf den Weg zum Apostelgrab des heiligen Matthias nach Trier. Nach dem Morgengebet verbunden mit guten Wünschen des Pastors Fuchs lag ein dreitägiger Fußmarsch vor den Pilgern aus Kobern. Dies ist jedes Mal und für jeden, eine persönliche Herausforderung, denn schließlich müssen circa 100 Kilometer geschafft werden. Erholsam Pausen in Hatzenport und Treis gaben Kraft für die nächsten Etappen bis Cochem. Von Cochem ging es per Bahn bis Bullay und zuletzt noch den steilen Anstieg zur Marienburg hinauf. In der Burgkapelle wurde gemeinsamer Wortgottesdienst gefeiert, auf den der Zimmerbezug und ein Abendessen folgten. Keiner ließ sich das gemütliche Beisammensein bei Gespräch, Gesang, Vorträgen entgehen. Dies gehört zu jedem Tagesabschluss und dient der Entspannung.

Der zweite Tag führte mit geplanten Pausen, von der Marienburg über die Moselhöhen und Ürzig dem Ziel Klausen entgegen. Der Gottesdienst in der gotischen Wallfahrtskirche, zelebriert von Dechant Schuh, ist jedes Mal ein besonderes Erlebnis: „Es bereitet Freude über Geschafftes und gibt Energie für den Folgetag.“

Am dritten Tag brachte sie ein Bus von der Marienburg nach Rivenich. Auch dort wurde zuerst eine Morgenandacht in der Pfarrkirche gehalten, dann ging es nach Schweich zur verdienten Mittagspause. Eine letzte Rast gab es noch einmal im Pfarrheim in Ehrang, um Kraft zu tanken, vor der längsten Etappe zur Matthiasbasilika in Trier, zum eigentlichen Höhepunkt der Pilgerwanderung. Jeder mobilisierte noch einmal alle Reserven. Das Ziel kam näher. „Großer Gott wir loben dich“ - beim erhebenden Einzug in die Matthiasbasilika - sang ein jeder freudig dankend.

Pilger machen während dieser drei Tagesetappen vielfältige Erfahrungen: Gebete, Gespräche, Meditationen unter körperlicher Herausforderung. Die frühlingshafte Natur erfreut immer. Sie stimmt fröhlich, gibt Zuversicht und Vorfreude auf die nächste Pilgerschaft.

Zunächst freuen sich alle auf „25 Jahre Matthiasbruderschaft Kobern-Gondorf“. Dieses Jubiläum wollen sie in und um die Matthiaskapelle am 27. Juli feiern. Dazu laufen derzeit die Vorbereitungen.

75 Pilgersleute haben sich früh morgens von Kobern auf den Weg gemacht. Foto: Privat

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