St.Sebastianus Schützenbruderschaft 1912 Alken
Ein positiver Blick zurück
Alken. Für die Alkener Schützenfamilie war es ein erfolgreiches Jahr. Intern wurde ein neuer Vorstand gewählt mit Bernd Kaster und Helga Kaster als Brudermeister/in. Den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern, aber auch den
Mitgliedern, die sich im Jubiläumsjahr „100 Jahre Alkener-Schützen“ verdient gemacht hatten, wurde ein Lob ausgesprochen. Die Verlegung des Königsballtermins, von Januar in den April hat sich kostengünstig auf den Kassenbestand ausgewirkt (Heizung und Stromkosten).
Das Ostereierschießen, in Alken schon eine feste Einrichtung, wurde gut besucht. Die Jugendarbeit, geleitet von Alex Barthelmes und Klaus Wolff, ist seit Jahren der Stagnation wieder erfolgreich. Die steigende Zahl der Jugendlichen und die schießsportlichen Erfolge können sich sehen lassen. Mit der Teilnahme an den Königsbällen in Boppard, Alken, Gondorf und Emmelshausen wurden die geselligen Veranstaltungen besucht. Die Schützenfeste im Bezirksverband General-Steffen wurden immer mit großen Abordnungen besucht. Hervorzuheben ist die Teilnahme am Bezirksfest des Maifeld-Schützenbundes, mit der Einbindung des 125-jährigen Bestehens der Schützengilde Kattenes. Besucht wurde auch das Bundeskönigsfest im Reudelsterz, Bezirk Maria Laach.
„Dorfabend muss ein fester Bestandteil im Dorfleben bleiben“
Der Schießsport, einst eine Domäne bei den Alkener Schützen, fristet ein Schattendasein bei den Aktivitäten. Höhepunkt im Jahr 2012 war die 100 Jahr-Feier mit zwei Veranstaltungen, Kommers und Schützenfest.
Das herausragende Ereignis im Jahr 2013 der bereits totgesagte Dorfgemeinschaftsabend. Mit einer Werbeaktion der Schützen und der Ortsgemeindeverwaltung wurden die Bürger von Alken zur Teilnahme animiert.
Alle Ortsvereine zeigten Bereitschaft, sich in irgendeiner Weise an der Veranstaltung im Karl-Heinz Rittel-Haus zu beteiligen. Mit der Einrichtung eines Transfers (Dorf-Schützenhaus) wurde auch älteren Bürgern die Teilnahme erleichtert. Ausrichter der Veranstaltung waren die Schützen.
Die Küche wurde von der bewährten Damenmannschaft der Schützen besetzt.
Die restlichen Theken von Mitgliedern anderer Vereine. Aus einem zweistündigen Programm, gestaltet von Laien jeden Alters, wurden drei Stunden. Eine reichhaltige Verlosung, zusammengetragen von Schützenschwester Bernadette Bollinger und Helfern, fand regen Zuspruch. Sitz- und Stehplätze waren Mangelware, der Saal voll besetzt. Am Schluss der Veranstaltung waren sich alle einig, der Dorfabend muss ein fester Bestandteil im Dorfleben bleiben.
Mit der Weihnachtsfeier, verbunden mit dem „Kästchenleeren“, ging für die Schützen ein interessantes Veranstaltungsjahr zu Ende.
