Brauchtumsgruppe „Lehmer Razejungen“
Eine feste Größe beim Winzerumzug in Winningen
Lehmen. Die Lehmer Razejungen sind ein fester Bestandteil des Winzerumzugs im Rahmen des alljährlichen Moselfestes in Winningen. So war es eine Selbstverständlichkeit, in Winningen wieder dabeizusein. Die regelmäßige Teilnahme der Brauchtumsgruppe aus Lehmen symbolisiert die Verbundenheit der Winninger mit den Lehmer Razejungen. Der Winninger Bürgermeister Eric Peiter unterstrich diese Verbundenheit auf seine Art und lud die Razejungen zu einem gemeinsamen Umtrunk ein. Der zweite Vorsitzende der Lehmer Razejunge, Dieter Möhring, überreiche als kleines Dankeschön an Peiter das Buch „Der Schatz der Razejunge“.
Anschließend nahm Peiter in den Reihen der Lehmener Brauchtumsgruppe am Winzerumzug teil. Der Wettergott hatte ein Einsehen mit den Teilnehmern und den vielen Gästen und sorgte dafür, dass während des Festzugs kein Tropfen Regen fiel. Die Gruppe der Lehmer Razejungen in ihrer traditionellen Kleidung erhielt viel Applaus der zahlreichen Zuschauer und Besucher.
Die Razejungen Gabriel und Raffael wechselten sich als Schildträger ab. Durch die mit Reben begrünten und farbenfroh geschmückten Gassen ging es zum Weinhexbrunnen. Hier wurden die Razejungen herzlich willkommen geheißen und als regelmäßiger Teilnehmer und feste Größe des Umzugs vorgestellt.
Nach Beendigung des Winzerumzugs gesellten sich Winninger Winzer und zahlreiche Bekannte zu den Lehmer Razejungen. Es wurde angeregt über die köstlichen Moselweine und Gemeinsamkeiten beider Moselorte diskutiert. Es fiel in der Gesprächsrunde ein bemerkenswerter Ausspruch eines Winningers, den sich ruhig jeder merken sollte: „Schade, dass ich guten Wein nicht streicheln kann.“
Die Lehmer Razejungen erhielten auch bereits die Einladung zum internationalen Trachtenfest im kommenden Jahr.
Am späten Nachmittag fuhr die gut gelaunte Lehmener Gruppe zurück in ihren Heimatort und nahm auf dem Castorplatz an der Veranstaltung des Heimatvereins zum Abschluss der Weinbergwanderung teil.
