Bündnis 90/Die Grünen - Kreisverband Mayen-Koblenz
Einsatz für Hochwasserschutz in Kobern-Gondorf
Ortsbürgermeister Dötsch steht in der Pflicht
Region. Ist der Hochwasserschutz in Kobern-Gondorf nicht mehr möglich oder besteht weiterhin Hoffnung auf eine vernünftige Lösung? Diese Frage stellen sich die betroffenen Bürgerinnen und Bürger und die Bürgerinitiative Kobern-Gondorf bei der Jahreshauptversammlung.
„Wir werden das Thema Hochwasserschutz für Kobern-Gondorf weiterhin kritisch begleiten. Etwaige Entscheidungen werden im Verbandsgemeinderat getroffen. Ich werde mich nach der Wahl dafür einsetzen, dass alle Fakten objektiv überprüft und bewertet werden. Aber hier steht auch der Ortsbürgermeister von Kobern-Gondorf, Michael Dötsch, in der Pflicht. Er hat vor Kurzem die wichtigsten Projekte für Kobern-Gondorf für seine 2. Amtszeit benannt: Hochwasserschutz kommt dabei nicht vor,“ erklärt Johannes Müller, Kandidat für den Verbandsgemeinderat Rhein-Mosel. „Gerade auch im Zeichen des Klimawandels benötigen wir in Kobern-Gondorf, aber auch an anderen Orten an Rhein und Mosel, ausreichenden Hochwasserschutz. Gerade Kobern-Gondorf mit seinem historischen Ortskern und die Stadt Rhens mit ihren historischen Bauten sind hiervon besonders betroffen. Wir werden uns im neuen Verbandsgemeinderat Rhein-Mosel weiterhin für einen Hochwasserschutz für Kobern-Gondorf, aber auch für die Verbandsgemeinde insgesamt, einsetzen“, ergänzt Jutta Wein, Spitzenkandidatin der Grünen für die Verbandsgemeinderatswahl.
„Seit 2012 werden in Kobern-Gondorf die Hochwasser-Workshops durch das Umweltministerium durchgeführt. In den bisher stattgefundenen Veranstaltungen wurden viele Fragen aufgeworfen, die bis heute noch nicht abschließend geklärt werden konnten,“ erläutert Klaus Meurer, Kreissprecher des Kreisverbandes Mayen-Koblenz und Spitzenkandidat für die Kreistagswahl, die derzeitige Situation. Meurer hatte in Gesprächen mit dem Umweltministerium die Möglichkeit der Bürgerworkshops vorgeschlagen. Bruno Seibeld, Verbandsbürgermeister Untermosel, hatte dies aktiv unterstützt und befürwortet.
Weitere Infos sowie das grüne Kreistagswahlprogramm auf der Homepage www.gruene-myk.de.
Pressemitteilung
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