Allgemeine Berichte | 19.02.2013

Fünftklässler der Realschule plus Untermosel wurden zu Energiesparern ausgebildet

„Energie-Hits für Power-Kids“

Alle Schülerinnen und Schüler erhielten eine Teilnahmebestätigung mit einer Selbstverpflichtung, in der die Kinder „versprechen“, in der Zukunft zu Hause und in der Schule energiebewusst zu handeln.Privat

Kobern-Gondorf. Der Landkreis Mayen-Koblenz setzt sich verstärkt für die Umweltbildung ein. Dank dieses Engagements können Schulen im Landkreis an drei unterschiedlichen Workshops teilnehmen. Einer dieser Workshops heißt „Energie-Hits für Power-Kids“ und wird alljährlich an der Realschule plus in Kobern-Gondorf durchgeführt. Hier lernen Schüler der Klassen 3 bis 5 viele interessante Einzelheiten über Energieerzeugung und -verbrauch sowie über Energiequellen und den verantwortungsvollen Umgang mit Energie. Die Dipl.- Biologin Renate Adams eröffnete den Workshop in den einzelnen Klassen der Jahrgangsstufe 5 jeweils mit einer Grundlagenvermittlung zum Thema Energie. Hierzu erzählte sie eine Geschichte, in der sich alles um einen Stromausfall dreht. Die Kinder stießen bei der Nachbearbeitung der Geschichte bereits auf Aspekte wie Energieerzeugung und unterschiedliche Energiequellen. Anschließend arbeiteten die Schüler an Stationen und beschäftigten sich dort mit Fragestellungen wie „Watt- und Kilowattstunde - was ist das?“, „Heimliche Stromfresser“ oder „Kraftprotze“. Bei dem zuletzt genannten Thema sind elektrische Geräte gemeint, die zwar stark sind, aber auch viel Strom benötigen. An anderen Stationen konnten die Schüler die Erzeugung von Wind- und Sonnenenergie selbst erproben. In der Abschlussbesprechung reflektierten die Schüler gemeinsam die Stationenarbeit und erstellten eine Liste mit Energiespartipps, die in der Schule verbleibt und ständig ergänzt werden kann. Am Ende der Veranstaltung erhielten alle Schülerinnen und Schüler eine Teilnahmebestätigung mit einer Selbstverpflichtung, in der die Kinder „versprechen“, in der Zukunft zu Hause und in der Schule energiebewusst zu handeln. „Das habe ich nicht gewusst“, meinte Mika, ein Schüler der 5. Klasse, „dass ein Bad nehmen Energieverschwendung ist. Dann werde ich in Zukunft wohl häufiger duschen. Hierbei verbrauche ich weniger Wasser und es wird weniger Energie verbraucht, um das Wasser zu erwärmen.“

Die Schüler arbeiteten an Stationen und beschäftigten sich dort mit Fragestellungen wie „Watt- und Kilowattstunde - was ist das?“, „Heimliche Stromfresser“ oder „Kraftprotze“. Auch die Erzeugung von Wind- und Sonnenenergie konnte ausprobiert werden.

Die Schüler arbeiteten an Stationen und beschäftigten sich dort mit Fragestellungen wie „Watt- und Kilowattstunde - was ist das?“, „Heimliche Stromfresser“ oder „Kraftprotze“. Auch die Erzeugung von Wind- und Sonnenenergie konnte ausprobiert werden.

Alle Schülerinnen und Schüler erhielten eine Teilnahmebestätigung mit einer Selbstverpflichtung, in der die Kinder „versprechen“, in der Zukunft zu Hause und in der Schule energiebewusst zu handeln.Fotos: Privat

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