Allgemeine Berichte | 20.10.2015

Caritas-Familie feierte ihren Tag der Begegnung im Herz-Jesu-Haus Kühr

Enge Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt ist gefragt

Die Zukunftsmusiker der Kita Mittelweiden begeisterten mit ihren Gesangstalenten. privat

Niederfell. „Stadt, Land, Zukunft“: Der diesjährige Caritastag stand ganz im Zeichen der aktuellen Jahreskampagne des Deutschen Caritasverbandes. „Wir feiern heute gemeinsam mit unserer Caritas-Familie einen Tag der Begegnung zwischen den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern unseres Verbandes und in den Pfarrgemeinden“, sagte Vorsitzende Anette Moesta bei ihrer Begrüßung im voll besetzten Saal des Herz-Jesu-Hauses in Kühr. Der Veranstaltungsort wurde bewusst im ländlichen Bereich des Einzugsgebietes des Caritasverbandes gewählt. Das Herz-Jesu-Haus ist zudem korporatives Mitglied des Caritasverbandes. Nach einer musikalischen Eröffnung durch zwei kurdische Flüchtlinge aus Syrien erlebten die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit Informationen und Unterhaltung. Ambulante Pflege, Essen auf Rädern, Besuchsdienste oder Flüchtlingshilfe: In mehreren Gesprächsrunden stellte der Caritasverband unterschiedliche Arbeitsfelder im Kontext der Kampagne „Stadt, Land, Zukunft“ vor. Darüber hinaus gaben die beiden Bürgermeister Rudi Zenz und Albrecht Gietzen, Dekanatsreferentin Marion Jensen, Gemeindereferentin Hildegard Becker und Pastoralreferent Werner Huffer-Kilian interessante Einblicke in die Entwicklungen aus kommunaler und pastoraler Sicht im Gebiet an der Untermosel.

Ärztemangel und verlassene Immobilien auf dem Land, Fachkräftemangel und steigende Mieten in der Stadt, Vereine mit Nachwuchssorgen oder fehlende Mobilität im Alter: Der demografische Wandel stellt ländliche Regionen und Städte vor große Herausforderungen. Die Caritas-Kampagne schafft Raum für neue Ideen und lädt alle Menschen zum Mitgestalten ein. „Auch wir als Caritas müssen und möchten den Wandel mitgestalten“, sagte Caritasdirektorin Martina Best-Liesenfeld.

„Der Wandel verändert die Lebenswelten der Menschen auf dem Land und in der Stadt und hat natürlich auch Auswirkungen auf unsere Arbeit.“ Für jede Menge Spaß und tosenden Applaus sorgten die künstlerischen Beiträge. Während die Kinder der Kita Mittelweiden das Publikum zum Mitsingen animierten, begeisterte die Wohnheimtanzgruppe aus Lingerhahn die Gäste im Herz-Jesu-Haus mit Choreographien zu Helene Fischer. Neben Begegnung, Austausch und Unterhaltung fanden als Höhepunkt des Nachmittages die Ehrungen der langjährigen ehrenamtlichen Mitarbeiter aus den Pfarrgemeinden statt.

Die Geehrten erhielten als Zeichen der Anerkennung für ihre Verdienste Urkunden sowie Ehrennadeln des Deutschen Caritasverbandes.

„Ob Krankenbesuchsdienste oder Haussammlungen:

Durch ihr Engagement leisten sie einen großen Beitrag zum positiven Bild der Caritas in der Gesellschaft“, richtete Caritasdirektorin Martina Best-Liesenfeld ihren Dank an die Jubilare.

„Gerade im demografischen Wandel spielt die enge Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt eine tragende Rolle, um in der Stadt und auf dem Land fit für die Zukunft zu sein.“

Die beiden Flüchtlinge aus Syrien berührten mit einfühlsamer Musik.

Die beiden Flüchtlinge aus Syrien berührten mit einfühlsamer Musik.

Die Zukunftsmusiker der Kita Mittelweiden begeisterten mit ihren Gesangstalenten. Fotos: privat

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