Stiftung Bethesda-St. Martin
Fachkräfte schließen Zusatz- qualifikation erfolgreich ab
Fachkompetenz für die Arbeit mit Abhängigkeitserkrankten erworben
Boppard. Zehn Mitarbeiter/innen der Stiftung Bethesda-St. Martin haben die trägerinterne Zusatzqualifikation „Abhängigkeitserkrankungen im sozialpsychiatrischen Arbeitsfeld“ 2013 erfolgreich absolviert. Er sind die ersten Fachkräfte mit dieser besonderen professionellen Kompetenz in den verschiedenen Einrichtungen und Diensten des diakonischen Trägers. In einer kleinen Feierstunde überreichte Werner Bleidt, Geschäftsführer der Bethesda-St. Martin gGmbH, die Zertifikate an die Absolventinnen und Absolventen.
In den Einrichtungen und Diensten des Fachbereiches Behindertenhilfe werden psychisch erkrankte Menschen betreut. In der Praxis muss davon ausgegangen werden, dass bei 25 bis 30 Prozent des Klientels neben der psychiatrischen Diagnose auch eine Abhängigkeitserkrankung vorliegt. Dies belegen wissenschaftliche Studien ebenfalls.
Um sicherzustellen, dass in allen Einrichtungen und Diensten entsprechend qualifiziertes Personal für die Betreuung dieser Menschen zur Verfügung steht, wurde mit dem Fortbildungsprogramm 2011 die trägerinterne Zusatzqualifikation „Abhängigkeitserkrankungen im sozialpsychiatrischen Arbeitsfeld“ in modularer Form aufgelegt. Die Versorgung des genannten Personenkreises ist aufgrund sogenannter Versorgungsverpflichtungen für psychisch kranke Menschen sichergestellt. Die Bethesda-St. Martin gGmbH ist in diesem Feld derzeit in sechs Versorgungsregionen mit verschiedenen Angeboten tätig.
Die Bewertung der Weiterbildung ergab, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen deutlichen Zuwachs an Fachkompetenz und Sicherheit in diesem speziellen Arbeitsfeld erreichen konnten. „Alle Teilnehmer/innen des Programms berichteten übereinstimmend, dass sie die erworbenen Kenntnisse auch gut in ihren jeweiligen Teams vermitteln und in die Betreuungsarbeit integrieren konnten“, so Maria Thomas, Leiterin der internen Fortbildung der Stiftung Bethesda-St. Martin.
v.l. Susanne Frank (Ambulante Dienste Boppard), Hans-Jürgen Schmidt (GPZ Cochem), Sabine Heidger (Rheinwerkstatt Boppard), Thomas Wagenknecht (GPZ Cochem), Frauke Stein (Haus St. Martin Kastellaun), Margit Kahlenbach (GPZ Koblenz), Monika Schuh und Maria Thomas (Lehrgangsleitung), Werner Bleidt, Geschäftsführer Bethesda-St.Martin gGmbH. Sitzend Torsten Laux (Haus an der Christuskirche Koblenz) und Petra Berg-Gundershausen (GPZ Ahrweiler). Es fehlen Annerose Renner-Fey (Fachdienste für Arbeit und Integration) und Edeltrud Scholl (GPZ Koblenz).Foto: privat
