Breyer Weinbruderschaft besucht Lehmer Razejungen
Gegenbesuch in der Lehmener Würzlay
Lehmen. Mitglieder der Weinbruderschaft „Breyer Hämmchen“ kamen zu einem Gegenbesuch in die Lehmer Würzlay und besuchten die Razejungen in ihrem Wingert. Es gab viel zu sehen. Die Reben haben einen guten Behang, der neu angelegte Schulkräutergarten mit seinen zahlreichen blühenden Pflanzen (25 unterschiedliche Sorten mit über 750 Pflanzen) beeindruckte die Besucher vom Mittelrhein. Von der Lavendelanlage in Flach- und Steillagen des Wingerts mit über 2.500 Pflanzen waren sie sehr angetan. Oberrazejung Ralf Menden und Razejung Klaus Schmitt berichteten über die Weinbergsarbeit in den Steillagen des Wingerts. Über die Anlage des Schulkräutergartens und wie es zu der Lavendelpflanzung im Razejungenwingert kam, gab Razejung Dieter Möhring einen kurzen Abriss. Der diesjährige Ehrenrazejung, Herbert Hürter, Filialleiter der KSK Mayen und Eric Peiter, Bürgermeister von Winningen, nahmen an dem gemeinsamen Treffen teil. Sie waren beeindruckt, wie sich der Razejungenwingert entwickelt hat und informierten sie ausgiebig über die zukunftweisenden Projekte der Lehmer Razejunge. Es fand auch eine Begehung auf den hochgelegenen Kuhren mit den beindruckenden Trockenmauern statt. „Wir hätten nur die Hälfte der Mitglieder, wenn die Weinschwestern und -brüder in solchen Steillagen in Brey arbeiten müssten“, äußerte respektvoll der Weinbergbeauftragte der Bruderschaft vom Mittelrhein. Natürlich kam das leibliche Wohl nicht zu kurz. Naturkräuter - Pesto aus dem Schulkräutergarten des Razejungenwingerts, eine leckere Lauchkäsesuppe und pikante Kanapees standen auf der Razejunge-Speiskarte. Dazu gab es einen spritzigen Riesling aus dem vereinseigenen Wingert der Razejungen. Gäste und Razejungen waren von dem Wingert-Imbiss angetan und sparten nicht mit Lob. Es fand ein reger Gedanken- und Erfahrungsaustauch statt. Ursula Mogg, die Vorsitzende der Weinbruderschaft „Breyer Hämmchen“, freut sich bereits auf zukünftige Treffen. Sie sieht darin eine gute Gelegenheit voneinander zu lernen und den traditionellen Weinbau in unserer neuen Verbandsgemeinde weiter zu pflegen und zu fördern.
