9. Kobern-Gondorfer „Gospel-Xperience“ mit Hans-Jörg Fiehl
Gospelworkshops vermitteln den „richtigen Groove“
Kobern-Gondorf. Das war in diesem Jahr ein Novum: 150 Teilnehmer lernten an einem Tag sieben Gospelsongs. Hans-Jörg Fiehl, Musik- und Grundschulpädagoge und Gospelchorleiter aus Bad Kreuznach, sorgte beim 9. Kobern-Gondorfer „Gospel-Xperience“ mit seiner mitreißenden Art mal wieder für regelrechtes Gospelfieber. In Gospelworkshops und bei Proben und Konzerten seiner Chöre schafft er es mit Präsenz und Power, seine Begeisterung für den Gospel auf seine Sängerinnen und Sänger zu übertragen und ihnen den richtigen Groove zu verpassen. Er nimmt alle, aber auch wirklich alle, mit auf die Reise in die Welt des traditionellen und modernen Gospels. Waren es beim ersten Gospelworkshop vor neun Jahren noch 40 Teilnehmer, so hat sich die Zahl in diesem Jahr mehr als verdreifacht. Die sieben Gospelsongs wurden von den Workshop-Teilnehmern in der Koberner Schlossberghalle einstudiert. Auch die neuen Workshop-Teilnehmer gerieten ins Schwärmen, als sie nach ihren Eindrücken vom Wochenende gefragt wurden und waren sich alle ohne Ausnahme einig: „Hans-Jörg Fiehl hat einfach eine ganz eigene Art, die Lieder einzuproben“, für manche ungewohnt, da ohne Noten. „Gospel ist eine Sprache, die weltweit verstanden wird und es ist eine schöne Sache, wenn man gemeinsam singen möchte“, sagte Hans-Jörg Fiehl. „Und es ist überhaupt nicht schlimm, wenn mal der Text weg ist, denn wenn so viele Menschen gemeinsam singen, dann trägt man sich ja auch gegenseitig“, erläuterte der Musikpädagoge sein Konzept. Beim abschließenden Gottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Lubentius zu Kobern hatten die Gottesdienst-Besucher Gelegenheit, sich ebenfalls mit dem hochansteckenden Gospel-Fieber zu infizieren. Der Gemeindetreff im Anschluss, dankenswerterweise wieder vom Pfarrgemeinderat organisiert, bot Gelegenheit, bei einer Tasse Kaffee oder einem Gläschen Wein den Vormittag ausklingen zu lassen. Im kommenden Jahr wird es einen Jubiläumsworkshop mit einigen Highlights geben. Das Orga-Team ist schon in Planung, denn nach dem Workshop ist vor dem Workshop.
