Allgemeine Berichte | 08.10.2014

Rohbauarbeiten des Pfarrzentrums Sankt Lubentius in Kobern fast fertiggestellt

Grundsteinlegung und Segnung

Viele Menschen versammelten sich nach der Messe, um der Grundsteinlegung bei zu wohnen.

Kobern-Gondorf. Am 15. Juni 2014 erfolgte der erste Spatenstich für das neue Pfarrzentrum St. Lubentius. Die Überlegungen zum Neubau waren schon mehr als zehn Jahre alt, denn die alten Gebäude waren marode, vom Schimmel befallen und konnten nicht mehr saniert werden. 2009 bekam das Architekturbüro Fischer/Summerer den Auftrag zur Neuplanung, im Juli 2014 begann die Baufirma Mogendorf & Schmitz mit den Rohbauarbeiten. Diese sind so gut wie abgeschlossen, sodass der Pfarrgemeinderat vor Beginn des Innenausbaus zur Grundsteinlegung am 5. Oktober einlud. Dazu hatten sich viele Menschen nach dem Gottesdienst auf dem Kirchplatz versammelt. Der Kirchenchor nahm Aufstellung und die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Sigrid Becker begrüßte die Gäste. In seiner Ansprache dankte Leo Freudenberg (Pfarrverwaltungsrat) allen Mitstreitern und Mitstreiterinnen: „Wie immer im Leben, kann man alleine nur wenig bewirken!“ Auch den Anwohnern sprach er seinen Dank für die geduldig ertragenen Unannehmlichkeiten während der bisherigen Bauzeit aus. Er erläuterte die Utensilien, die zur Grundsteinlegung vorgesehen waren: eine Zeitkapsel und ein Gedenkstein. Die Kapsel wurde in eine Wandöffnung im Rohbau gelegt und soll nach Abschluss der Innenbaumaßnahmen mit dem Gedenkstein endgültig verschlossen werden.

Was befindet sich alles in der Zeitkapsel?

In der Zeitkapsel befindet sich eine Urkunde mit Text und Gebet: „Im Jahre des Herren 2014, am 5. Oktober, sind die Gemeindemitglieder, die Damen und Herren des Pfarrgemeinderates und des Pfarrverwaltungsrates sowie die Seelsorger und Seelsorgerinnen zusammengekommen, um den Grundstein für das Pfarrzentrum St. Lubentius zu legen. Mit unserem Gebet bitten wir Gott, dass dieses Gebäude mit seinem Segen allzeit friedvoll als Stätte der Begegnung und des gelebten Glaubens genutzt werden wird. Herr, unser Gott, wir haben uns heute hier versammelt, um diesen Grundstein zu segnen. Im Psalm 127 betet Salomo, der Gottes Haus, den Tempel, gebaut hat: „Wenn nicht der Herr das Haus baut, müht sich jeder umsonst, der daran baut“ (Psalm 127,1). So bitten wir um Deinen Segen für diesen Bau, für alle Bauleute und für alle, die Verantwortung für das Gelingen tragen. Deinen Sohn Jesus Christus hast Du zum Eckstein und Fundament Deines Reiches gemacht. Sein Evangelium ist uns der feste Grund, auf den wir unser Leben bauen. Wir bitten Dich, segne diesen Grundstein für unser Pfarrzentrum. Er soll uns heute und in den kommenden Zeiten daran erinnern, dass dieser Bau auf dem Fundament unseres Glaubens errichtet wird. Dir sei Lob und Dank und Ehre, heute und in Ewigkeit. Amen.“  Die Zeitkapsel beinhaltet außerdem den Bauplan, ein Siegelabdruck von „Altes Pfarrsiegel“, ein Satz Umlaufmünzen von 1 Cent bis 2 Euro, die meisten 2014 geprägt, eine gestiftete 10-Euro-Gedenksondermünze 2014 „600 Jahre Konstanzer Konziel“, eine Tageszeitung vom Vortag, das Plakat der heutigen Veranstaltung und ein Weinetikett des „Lubentiustropfen“.

Segnung

Pfarrer Jörg Schuh segnete Kapsel und Gedenkstein, die von Leo Freudenberg und  Herrn Helm, dem  Polier der Baufirma, symbolisch in die Öffnung gelegt und angehalten wurden, denn erst nach dem Innenausbau finden die Utensilien ihren richtigen Platz.

Mit dem Lied „Herr, unser Gott, wie groß bist du“ (Joseph Schnabel), vorgetragen vom Kirchenchor, endete die Zeremonie.

In circa einem Jahr soll das Pfarrzentrum fertiggestellt sein. Die reinen Baukosten sind mit 730.000 Euro veranschlagt. Die Pfarrgemeinde erhält für das Pfarrzentrum 60 Prozent und für den Pfarramtsbereich 70 Prozent Zuschüsse vom Bistum Trier, das die Planungs- und Planungsnebenkosten komplett übernommen hat. Gemessen am langen, strapaziösen Weg bis zur Grundsteinlegung, können die Beteiligten jetzt aufatmen, denn die Zeitspanne bis zur Einweihung der „Stätte der Begegnung und des gelebten Glaubens“ ist kurz und absehbar.

Viele Menschen versammelten sich nach der Messe, um der Grundsteinlegung bei zu wohnen.
Grundsteinlegung und Segnung

Urkunde, Zeitkapsel und Gedenkstein wurden an diesem Tag nur symbolisch an ihren Platz gebracht, damit sie während des Innenausbaus keinen Schaden erleiden. Fotos: -EP-

Viele Menschen versammelten sich nach der Messe, um der Grundsteinlegung bei zu wohnen.

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