Lehmensart und die Franz Krautkremer Stiftung ziehen an einem Strang
„Kultur der neuen Verbandsgemeinde einen“
Region. Auf Anregung von Christoph Stoffel (CDU-Kandidat für das Amt des Bürgermeisters der neu geschaffenen Verbandsgemeinde Rhein-Mosel) fand ein langes und tiefer gehendes Kulturgespräch im kleinsten Kreis statt. Christoph Stoffel hatte Ulli Hoffelder aus Spay und den Vorsitzenden und wesentlichen Initiator von Lehmensart, Dr. h.c. Karl-Jürgen Wilbert, zu der Diskussion der Frage eingeladen, wie sich die Harmonisierung unter den beiden Verbandsgemeinden Rhens und Untermosel über die Kultur und Wirtschaft entwickelt. Herr Hoffelder ist Vorsitzender der Franz Krautkremer Stiftung. Er hat große Erfahrung in der Durchführung von Veranstaltungen wie z.B. den Orgelkonzerten in der alten Kirche in Spay. Im Wesentlichen handelt es sich darum, dass die Stiftung unter der Leitung von Herrn Hoffelder sich bemüht, interessante Veranstaltungen an sich zu ziehen, die dann mit hohem Sachverstand gestaltet werden. Lehmensart geht hingegen einen etwas anderen Weg und bezieht von vorneherein die Leute in der Gemeinde und die Ortsvereine mit ein und kreiert sechs bis acht eigene Veranstaltungen an feststehenden Spielorten.
Die Abwechslung und der hohe Zuspruch bestätigen Lehmensart, dass es richtig ist, sich neue Veranstaltungsformen selbst zu erarbeiten. Beides zusammen, die Erfahrungen von der Stiftung und Lehmensart, könnten eine interessante Mischung für die neue Verbandsgemeinde bieten.
Im Verlauf des Gesprächs machte Karl-Jürgen Wilbert den Vorschlag, dass jährlich ein Zyklus von acht bis zehn Veranstaltungen herausgebracht wird. So entstehe ein neues kulturelles Angebot. Daneben wird aber jede Gemeinde ihr eigenes Programm weiter anbieten können und sollen. Der Zyklus mit den ausstrahlenden Einzelveranstaltungen in den Gemeinden könnte zu einem Markenzeichen der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel werden.
Dies bedeutet dann, es gibt feststehende Spielorte, an denen ein jährlich wechselndes, unverwechselbares Programm angeboten wird. Es gibt aber nach wie vor in jeder Gemeinde das eigene, mit oder ohne Vereine, gestaltete Programm an Theater, Ausstellungen, Vorträgen etc.
Um Spitzenkräfte im Bereich der Kunst (Musik, Literatur, Tanzes, vielleicht auch moderner sportlicher Darbietungen) zu gewinnen, könnte die ins Auge gefasste Stiftung (finanziert durch die Fusionsprämie) zusätzlich beitragen. Die Kultur wird von allen drei Gesprächsteilnehmern deswegen in den Vordergrund gestellt, weil auf ihr aufbauend, die Tourismus-Wirtschaft gefördert, der Weinbau weiter belebt und die Bevölkerungszahl weiter wachsen kann. Sie waren sich einig, dass sie sich schnell nach der Wahl wieder zusammensetzen werden, um die nächsten Schritte einzuleiten, sodass 2015 schon der Startschuss gegeben werden könnte.
Pressemitteilung der
CDU Lehmen/Moselsürsch
