Projektwoche Gewaltprävention an der Realschule plus an der Untermosel
Locker bleiben – ohne Gewalt gewinnen
Untermosel. Gewalt ist ein gesellschaftliches Problem und somit wird man im Alltag täglich damit konfrontiert – in der Familie, in der Nachbarschaft, auf der Straße, in Medien und Politik sowie in Sprache und Gesten. An der Realschule plus Untermosel befinden sich zurzeit ca. 660 Schüler. Dabei kommt es täglich zu Meinungsverschiedenheiten, Streitereien, Konflikten oder sogar zu Auseinandersetzungen unter den Schülern. Die Schule ist ein Ort, an dem Gewalt – in welcher Form auch immer – keinen Platz haben darf. Gelingt es, die Auseinandersetzungen und Konflikte positiv und gewaltfrei zu gestalten, steigt die Chance, dass die Schüler mit einem gesteigerten Selbstbewusstsein weiter durch das Leben gehen, sich frei entfalten können und nicht in eine evtl. Opferrolle abgleiten.
Das Ziel der Projektwoche Gewaltprävention ist, nicht nur auf Gewalt zu reagieren, sondern ihr präventiv zu begegnen und das Thema Gewalt in Übungen, Rollenspielen und Gruppenarbeiten intensiv zu behandeln. Hierzu fand in einer Schulwoche während der normalen Unterrichtszeit eine Projektwoche Gewaltprävention für alle Schüler der Klassenstufe sechs statt. Folgende Bausteine wurden von den Schülern klassenweise in einem rotierenden Prinzip durchlaufen: 1. Fair play – Anti-Aggressionsparcours, bereitgestellt von der Sportjugend Rheinland Pfalz und betreut von den schuleigenen Schülerassistenten. 2. Wing-Tsun – Gewaltpräventions- und Selbstbehauptungskurs, Ford-Akademie, Mainz. 3. Sozialkompetenz- und Klassentraining mit Frau Beeck und Frau Nikolic, Lehrerinnen der Realschule plus Untermosel. 4. Polizeipräsidium Koblenz, Gewalt unter Kindern und Jugendlichen, Frau Theis und Herr Lürzemer. Darüber hinaus fand ein kostenloser Elternabend mit Herrn Schmittbetz zu dem Thema „Gewalt und Neue Medien“ statt. Dieser wurde ermöglicht vom Pädagogischen Landesinstitut über das Programm „Medienkompetenz macht Schule“. Die Projektwoche wurde finanziell unterstützt vom Landessportbund Rheinland-Pfalz und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur. Organisiert und begleitet wurde die Projektwoche von den Lehrerinnen Frau Beeck und Frau Nikolic in Zusammenarbeit mit dem Schulsozialarbeiter, Herr Kendel.
