„Vor Ort“ Termin der Jusos Mayen-Koblenz führte zum Amazon-Standort in Koblenz
Personalpolitik stand im Fokus
Kreis. Ein Klick und das gewünschte Produkt wird schnell, kostengünstig und bequem nach Hause geliefert. So sieht bei vielen Menschen heutzutage ein Einkauf aus. Aber was steckt eigentlich dahinter? Welchen Weg durchläuft das Produkt vom Hersteller bis zur Haustür? Diese Fragen haben sich auch die Jusos Mayen-Koblenz gestellt und eine Werksführung durch den Amazon-Standort in Koblenz unternommen. Neben dem genauen Ablauf des Versands und den einzelnen Schritten, die notwendig sind, damit kein Produkt verloren geht, informierten sie sich dort auch über das Thema Mitarbeiter. Wie sieht der Arbeitsalltag der Beschäftigten aus und wie hoch ist die Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen?
Betriebsrat stand der Jugend Rede und Antwort
Gerade im Hinblick auf die Streiks von Amazon-Mitarbeitern, über die kürzlich in den Medien berichtet worden war, sprachen die Jusos diese Fragen in einem, an die Führung angeschlossenen, Gespräch mit dem Amazon Betriebsrat an. Hierbei erfuhren sie unter anderem, dass von den bestreikten Lohnunterschieden hauptsächlich Leiharbeiter betroffen sind, die allerdings nur in geringer Zahl eingesetzt werden. So ist in Koblenz beispielsweise aktuell nur ein einziger Leiharbeiter beschäftigt. Da die meisten Logistikzentren von Amazon eigene Kapitalgesellschaften darstellen, unterscheiden sich die Arbeitnehmerstrukturen in den verschiedenen Werken. Die Jusos Mayen-Koblenz werden die zukünftigen Entwicklungen in der Personalpolitik im Auge behalten und einen weiterhin guten Kontakt zum Betriebsrat pflegen.
Pressemitteilung der
SPD Mayen-Koblenz
