FSV Dieblich - Tischtennisabteilung
Spannendes Spitzenspiel ohne Sieger
TV Mülhofen II - FSV Dieblich 7:7
Mülhofen. Im 22. Spiel des FSV Dieblich musste der erste Punktverlust hingenommen werden. Beim Mitfavoriten um den Aufstieg kam der FSV nur zu einem Teilerfolg. Vor dem Spiel wäre die Mannschaft damit auf jeden Fall zufrieden gewesen, da Volker Boche, der zurzeit in guter Form spielt, verletzungsbedingt ausfiel. Der TV Mülhofen verfügt über eine Mannschaft mit vier Spielern, die in den letzten Jahren in der ersten Kreisklasse und in der Kreisliga gespielt haben. Michael Fuxius kam für Volker Boche in die Mannschaft.
Nach den Doppeln stand es überraschend 2:0 für den FSV. Peter Mohnen und Armin Schmitt setzten sich letztlich souverän gegen das erste Doppel des Gegners mit 3:1 durch. Damit blieb ihre Weste mit 20:0 Siegen absolut rein.
Eine kleine Überraschung gelang dem Doppel Tobias Dany/Michael Fuxius, das mit 3:1 gegen ein ebenfalls starkes Doppel punkten konnte.
Im ersten Einzel unterlag Tobias Dany relativ deutlich gegen die gegnerische Nummer eins mit 0:3. Er hatte dem sicheren Spiel des Gegners nichts entgegenzusetzen.
Peter Mohnen bekam es im nächsten Einzel mit einem starken Top-Spin Spieler zu tun. Im ersten Satz konnte er einige Satzbälle nicht verwerten und unterlag mit 16:18. Den zweiten und vierten Satz gewann Mohnen. Leider spielte sich sein Gegner im fünften Satz in einen Rausch und die Überraschung war perfekt. Es stand 2:2.
Michael Fuxius kam zu seinem ersten Einzel-Einsatz in dieser Saison. Sein Gegner war ein unangenehmer Spieler mit Anti-Top-Belag. In den ersten beiden Sätzen hielt er gut mit und verlor recht knapp. Den dritten Satz konnte er dominieren und belohnte sich.
Er verkürzte auf 1:2. Sein Gegner spielte im vierten Satz seine ganze Routine aus und gewann diesen zum 3:1-Endstand. Der FSV lag mit 2:3 hinten.
Damit stand Armin Schmitt schon unter Druck. Er beherrschte seinen Gegner in allen drei Sätzen und konnte souverän mit 3:0 gewinnen - Zwischenstand 3:3.
Peter Mohnen gewann gegen die Nummer eins der Gastgeber klar mit 3:0. Tobias Dany zeigte im zweiten Einzel eine bessere Leistung. Dennoch musste er sich mit 1:3 seinem Gegner geschlagen geben.
Es blieb also spannend.
Michael Fuxius zeigte auch im zweiten Einzel eine ansprechende Leistung, konnte aber die 0:3-Niederlage nicht verhindern.
Es stand 4:5 und Armin Schmitt stand wieder unter Druck in seinem zweiten Einzel. Sein Gegner war mit einem Anti-Top auf der Rückseite ausgestattet. Leider wusste er vor dem Spiel nicht, wie er die Noppen wirkungsvoll gegen den Anti-Top einsetzt. Prompt verlor er die ersten zwei Sätze. Im dritten Satz fand er immer noch kein Mittel und er stand kurz vor der Niederlage. Doch dann fand er einen Weg die Stärke seines Gegners zu umgehen und erkämpfte so in drei hochdramatischen Sätzen doch noch den Sieg.
In der Halle wurde es unruhiger, da sich doch einige Zuschauer am Rand eingefunden hatten, die den TV Mülhofen zum Sieg „puschen“ wollten. Der FSV benötigte aus den letzten vier Einzeln zwei Siege, um das Remis zu sichern.
Peter Mohnen machte den Anfang und gewann ganz souverän mit 3:0. Michael Fuxius konnte wiederum gut mithalten, musste gegen seinen Gegner dennoch eine Niederlage hinnehmen. 6:6.
Armin Schmitt spielte nun gegen die Nummer eins von Mülhofen. Die sichere Spielart des Gegners kam ihm aber sehr entgegen und er gewann 3:1. Das Remis war gesichert, ein Sieg war auch noch drin.
Tobias Dany ging favorisiert in das letzte Spiel des Abends. Er konnte die ersten beiden Sätze knapp gewinnen. Mit einem einzigen, weiteren Satzgewinn wäre der Sieg perfekt. Leider kam es anders. Er verlor noch mit 2:3. Der FSV war so nah dran. Dennoch kann die Mannschaft mit dem Punktgewinn leben, da sie noch alles selber in der Hand hat.
Das nächste Spiel wird am 19. Oktober in Ehrenbreitsein stattfinden. Es ist wieder ein Spitzenspiel, da der Gegner mit drei Siegen in die Saison gestartet ist. Im Vorfeld zu diesem Spiel wird der FSV in Windhagen zum Pokalspiel erwartet. Es findet am 9. Oktober statt. Auch dort steht eine schwere Partie bevor.
Eduard Brust
