Zeit für die Narretei beim Karneval in Winningen
Spitzenhöschen, Humba Tätärä und eine Superstimmung
Winningen. „Trink Wein aus Winningens sonnigen Fluren, ´s besser als alle Wasserkuren!“ So stand es geschrieben an der Weinprobierstube, die auf der Bühne in der August-Horch-Halle aufgebaut war. Und in der Weinprobierstube hatte der Elferrat des Winninger Carneval Vereins Platz genommen. Das Publikum war zum großen Teil kostümiert erschienen, zusammen mit der geschmückten Halle, gab es ein buntes Bild und machte Lust aufs Feiern. Auf der Bühne spielte die Winzerkapelle „Humba, humba tätärä“ und heizte die Stimmung an. Dazu gesellten sich die Tanzgarde des WCV und die Winninger Möhnen mit der Obermöhn Heide I. vom Zuckerwattenstand. Es wurde nicht lange gefackelt, nach einer kurzen Begrüßung gab der Sitzungspräsident Aaron Daniel Stargadsky die Bühne frei für die „Tanz Minis und Maxis“. Die Winninger Kleinen begeisterten mit ihrem Auftritt, als sie über die Bretter wirbelten. Einen, Can-Can der es in sich hatte und bei dem die Spitzenhöschen blitzten, präsentierte die Tanzgarde des WCV. Dann heiß es „Kowelenz Olau“. Das Prinzenpaar aus Koblenz, Prinz Markus und Confluentia Gabi, gab sich die Ehre. Sie wurden begleitet von der Prinzengarde und dem „Narrenzirkus Waschem“. Ihr Besuch währte nur kurz, da noch andere Gecken auf sie warteten. Mit dem Lied „E lustig Kowelenzer Schängelche“, in das alle einstimmten, verließen sie den Saal. Der Vortrag „Samstags middachs in der Herregass“ von den „Dark Angels“ erzählte humorvoll über Lokales aus Winningen. Beim diesem Dorfklatsch blieb kein Auge trocken. Aus Neuwied waren die „Moonlight Dancers“ Peter Pan gekommen und begeisterten mit ihrem gelungenen Auftritt. Auch der Elferrat musste dran glauben. Humorvoll, spritzig und immer nah an der Wahrheit trugen die Winninger Möhnen Wahres über den Elferrat vor. Mit Gästen aus Lahnstein ging es weiter im Programm. Akrobatisch wurde es mit „Let’s rock“ und närrisch mit Karl Kramer vom CCO-Lahnstein. Meisterhaft war der Tanz des Funkencorps Sayn. Die deutschen Vizemeister überzeugten mit einer perfekten Darbietung. Die Närrinnen und Narren zum Brüllen brachten die drei „Kinnsköpfe“ mit Modezar Harald, weil sie sich für das Tragen von „Mini“ entschieden hatten. Dahinter verbargen sich Markus, Thomas, Bernd und Dirk. „Danceflor“ aus Lonnig tanzten einen gelungenen Mix um Tarzan und den Dschungel. Berauschend und Sinne bezaubernd war der Showtanz der Prinzengarde, die eine Burlesquehow zeigte. Beim Männerballett „Dick und Durstig“, das eine Frauengymnastikgruppe demonstrierte, tobte der Saal. Es war schon Mitternacht, als das Finale mit der „Sunshine Dance“ Band das Programmende ankündigte.
Sitzungspräsident Aaron Daniel Stargadsky führte durch das Programm.
Die Minis und Maxis wirbelten mit viel Temperament über die Bühnenbretter.
Der Can-Can der WCV-Garde hatte es in sich, zeigte viel Bein und spitzenhöschen.
