Burgen feierte St. Sebstianus Kirmes
Tradition wird mit Begeisterung gepflegt
Burgen. Nachdem der Kirmesbaum errichtet war, konnte das Kirmeswochenende in Burgen beginnen. Schnell und zielgerichtet arbeitete die Freiwillige Feuerwehr an diesem Samstagvormittag. Noch vor dem Mittagsläuten war der große Baum aufgestellt und die Feuerwehrleute belohnten sich mit einem frischen Bier und einer Gulaschsuppe bei „Birgit“. Am Abend bot der Burgener Karnevalsverein eine fantastische Sitzung (Blick aktuell berichtete).
Der traditionelle Frühschoppen der Schützen am Kirmesmontag fand in diesem Jahr ebenfalls bei „Birgit“ im Bistro „Fischjupp“ statt. Am Nachmittag wurde dann der Kirmesmann zu Grabe getragen. „Pastor“ Jens Liesenfeld, seine „Ministranten“ und das Gefolge sangen ihren geographisch ach so falschen, aber schönen Vers „Jerusalem am schwarzen Meer, wenn noch einmol Kermes wär“. Beginnend bei den Schützen zogen sie anschließend durch das Dorf, von Firma zu Firma und von Gastronom zu Gastronom und erbaten in lustigen Sprüchen Speis und Trank für die Trauergemeinde. Als die Sonne untergegangen war, wurde der Kirmesmann seinem nassen Grab in der Mosel übergeben.
Die Feuerwehr hatte den großen Baum schnell aufgestellt.
„Pastor“ Jens Liesenfeld und seine „Ministranten“ trugen den Kirmesmann würdevoll zu Grabe.Fotos: privat
