Politik | 12.09.2013

Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Untermosel

Zahlungsverkehr wird umgekrempelt

Region.Das 4. MIT-Unternehmertreffen an der Untermosel stand völlig im Zeichen des neuen SEPA-Zahlungsverkehrs. Ab Februar 2014 müssen sich alle Unternehmer den neuen Strukturen im bargeldlosen Zahlungsverkehr unterwerfen. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) konnte hierzu zwei ausgewiesene Fachleute aus der Finanzwelt zu einem Vortrag gewinnen.

„Überweisungen und Lastschriftverfahren müssen spätestens ab dann mit IBAN und BIC codiert sein. Diese Kennnummern werden die bis dahin gebräuchliche Kontonummer und Bankleitzahl ablösen“, berichtete Heike Weller von der VR Bank Rhein-Mosel eG. Ihr Kollege Reinhold Rühle erläuterte den hohen Verwaltungsaufwand bei der Umstellung gerade bei Lastschriftverfahren im Zahlungsverkehr zwischen Geschäftsleuten. Durch die gesetzlich vorgeschriebene Abschaltung der deutschen Lastschrift- und Überweisungsverfahren stehen die Mittelständler vor der Herausforderung, die Umstellung auf die SEPA-Zahlverfahren rechtzeitig vor dem 1. Februar 2014 zu meistern. Bis dahin müssen alle Unternehmer ihre Zahlungsverkehrsanwendungen und Buchhaltungssysteme für die Abwicklung von SEPA-Zahlungen fit gemacht haben.

„Die Informationsveranstaltung hat gezeigt, mit welchem enormen Aufwand die Umstellung des Zahlungsverkehrs gerade für kleine und mittlere Unternehmen verbunden ist. Hier ist es wichtig, bereits heute Umstellungsmodalitäten in die Arbeitsabläufe zu integrieren. Ansonsten wird die Zeit knapp und es kann dazu kommen, dass im Februar 2014 keine Überweisung mehr rausgeht und keine Lastschrift pünktlich eingezogen wird. Diesem Engpass an Liquidität muss jeder Unternehmer mit großer Sorgfalt vorbeugen“, fasste Jörg Meurer, Mitglied des MIT-Kreisvorstandes, die Veranstaltung mit der VR-Bank zusammen.

Stationärer Einzelhandel muss gestärkt werden

In der anschließenden Diskussion tauschten die Unternehmer von der Untermosel und der Verbandsgemeinde Rhens ihre Erfahrungen mit dem stationären Einzelhandel im Vergleich zu Internetanbietern aus. Hier war die einheitliche Meinung gewesen, dass die Bevölkerung an Rhein und Mosel noch stärker auf die Vorteile einer wohnortnahen Versorgung mit Konsumgütern des täglichen Lebens hingewiesen werden muss. Schließlich gewährt der stationäre Handel eine Vielzahl von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, zahlt in Deutschland Steuern und sorgt dafür, dass Gewerbeimmobilien gerade in den Innenstädten nicht leer stehen und somit Mieteinkünfte gesichert sind.

Pressemitteilung

Mittelstands- und Wirtschafts-

vereinigung der CDU Untermosel

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