Allgemeine Berichte | 13.02.2015

Schüler des Rhein-Gymnasiums Sinzig zu Besuch in Brüssel

Abiturienten erlebten Europa hautnah

Die Schüler des Rhein-Gymnasiums bei der europäischen Kommission in Brüssel.privat

Sinzig/Brüssel. Abiturienten des Rhein-Gymnasiums Sinzig (RGS) nahmen in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung an einem europapolitischen Seminar teil.

Der Europaspezialist Peter Bauch verdeutlichte in seiner Einführung, dass die europäische Gesetzgebung immer stärker den Alltag der Menschen beeinflusst: „Zwei Drittel aller Gesetze werden bereits in Brüssel erlassen. Das Europäische Parlament vertritt fast 500 Millionen Bürger in 28 Mitgliedsstaaten.“ Bauch erläuterte ebenfalls die historische und gesellschaftliche Entstehung der EU. Er stellte die „globale Einzigartigkeit Europas“ als stabile Friedens-, klare Werte- und leistungsfähige Wirtschaftsgemeinschaft eindrucksvoll dar. „Gefüttert“ mit diesen Informationen lernten die Schülerinnen und Schüler das Zusammenspiel der verschiedenen europäischen Institutionen mithilfe des Planspiels „EURO GAMES“ am Beispiel der Energiepolitik kennen.

Höhepunkt des Seminars war am zweiten Tag der Ausflug nach Brüssel. Hier erlebten die Schüler Europa hautnah bei einer Führung im Europaparlament. Anschließend wurde die Arbeit in der Europäischen Kommission vorgestellt. Der Referent stellte anhand von Beispielen aus der Praxis dar, dass in der Kommission „die Rechtsvorschriften des Rates und des Parlaments nicht nur vorbereitet, sondern auch in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Ländern durchgesetzt werden“.

Wie einzigartig und wichtig die europäische Idee auch für Jugendliche ist, hat dieses Seminar eindrucksvoll verdeutlicht. „Vielleicht bewerbe ich mich als Praktikant in einer der EU- Einrichtungen“, war das Resümee einiger Teilnehmer. Die RGS-Lehrer Norbert Heidgen und Ilse Kösling bedankten sich beim Seminarleiter, Harald Trinkaus, für die kompetente Organisation und Begleitung an den beiden Seminartagen.

Die Schüler des Rhein-Gymnasiums bei der europäischen Kommission in Brüssel.Foto: privat

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