„Tag der offenen Küche“ im Sinziger Johanniter-Haus
Ein Blick hinter die Kulissen
Sinzig. Einmal dem Koch bei seiner Arbeit über die Schulter schauen dürfen - dieser Wunsch ging für die Bewohner des Johanniter-Hauses in Erfüllung.
Nur zu gerne griffen der Küchenchef Christoph Schwindenhammer und sein Team diese Idee auf, die in einer der 14-tägig stattfindenden „Feedbackrunde Speisenversorgung“ geboren wurde. An dieser nehmen immer mehr Bewohner des Hauses teil und tauschen sich über Wünsche und Rezepte mit dem Küchenchef aus. Wie viele Menschen sind eigentlich an der täglichen Speisenversorgung im Haus beteiligt, welche Arbeitsschritte sind einzuhalten, wie groß ist eigentlich eine Bratpfanne für 80 Frikadellen? Diese und viele andere Fragen veranlassten rund 30 Bewohner und Tagesgäste, der Zentralküche einen Besuch abzustatten.
Bestens vorbereitet empfing das Team der Küche die ersten Besucher um kurz nach 8 Uhr. Der Küchenchef führte durch die Räumlichkeiten, öffnete Lager, Kühlung, Arbeitsräume und gab bereitwillig Auskunft über Abläufe, Küchenmaschinen, Zahlen und Daten aus dem Küchenalltag. Die Besucher staunten nicht schlecht beim Anblick der riesigen Schneebesen, Töpfe und Pfannen und ließen sich voller Vorfreude auf das Mittagessen eine kleine Kostprobe aus den dampfenden Töpfen schmecken. „Das hat mich schon immer interessiert, ganz besonders die Abläufe an der Spülstraße“, so eine Bewohnerin.
Elisabeth Spahn, Bewohnerbeiratsvorsitzende, überzeugte sich von der täglich frischen Zubereitung aller Speisen. „Sogar die Rindfleischsuppe wird mit gutem Fleisch vom Metzger frisch gekocht“, war ihre begeisterte Aussage. Bei einem Gläschen Sekt stand man noch einige Zeit zusammen und ließ das geschäftige Treiben in der Küche auf sich wirken. Wer sich von der Qualität der Menüs überzeugen möchte, kann am Mittagstisch für Gäste teilnehmen oder Speisen mitnehmen. Den Wochenplan erhalten Interessierte per Email-Anfrage info-sinzig@jose.johanniter.de oder an der Pforte.
