Der Eifelverein Sinzig war im Wacholdergebiet unterwegs
Ein kühler Eifelwind erfrischte die Wanderer
Sinzig. Ausgedehnte Flächen mit Wacholderbüschen und Besenginster, Borstgras und Zwergstrauchheide bestimmten noch bis in das 19. Jahrhundert in weiten Teilen das Bild der Eifellandschaft. Durch die moderne Land- und Forstwirtschaft heute eher selten anzutreffen, stehen sie zum Teil unter Naturschutz und sind attraktive, durch ihre Eigenart beeindruckende Landschaften. Auf dem Programm des Sinziger Eifelvereins stand an diesem heißen Sommer-Sonntag eine Wanderung in ein solches Gebiet, die Wanderführer Martin Mies geplant und ausgearbeitet hatte. Ein leichter Eifelwind auf den Höhen erleichterte das Gehen und brachte willkommene Kühlung.
In Fahrgemeinschaften ging es von Sinzig zum Ausgangspunkt der Tour nach Spessart bei Kempenich. Nachdem der Ort durchquert worden war, stiegen die Eifelfreunde auf schattigen Waldwegen bergan. Hin und wieder öffnete sich der Blick in Wiesentäler, wo das Gras bereits abgemäht war. Die sogenannte Kohlenstraße, deren Verlauf noch nachvollzogen werden kann, wurde überquert. Hier sollen schon römische Truppen entlang marschiert sein. Sie führt vom Rhein über die Höhen der Osteifel bis Adenau und weit darüber hinaus und ist historisch sehr interessant. Nach einigem Auf und Ab konnte sich die Gruppe von 25 Wanderinnen und Wanderern an einem idyllischen Tal mit großflächigen Weiden erfreuen, auf denen viele Pferde grasten. Auch der weitere Weg führte über Waldwege, dann durch die kleinen Orte Blasweiler und Beilstein bis zur Wacholderheide Wiwelsberg. Sie liegt auf einem Felsplateau zwischen zwei tief eingeschnittenen Bachtälern. Außer Wacholder wachsen dort Birken, Ginsterbüsche und verkrüppelte Kiefern. Besonders schön ist die Heide im Mai oder Juni, wenn der Ginster, das Eifelgold, blüht. Auf der Heide wurde bei einer kleinen Hütte eine Rast eingelegt. Die Wanderfreunde hatten sich auf einem Baumstamm und im Gras niedergelassen und ruhten sich aus, als plötzlich in wilder Jagd zwei Wildschweine vorüber hetzten, die sich wahrscheinlich genauso wie die Wanderer erschreckt hatten.
Durch die Rast gestärkt, folgten die Eifelfreunde einem Pfad bergab und durchwanderten Oberheckenbach. Die Stimmung in der Gruppe war heiter und fröhlich und auf dem Weg wurde an diesem Tag darüber diskutiert, wann das Wandern am schönsten sei. Ein Wanderer machte einen Scherz und meinte: „Wandern ist am schönsten, wenn die Tannen grün sind!“ Jemand sagte dann: „Aber die sind doch das ganze Jahr grün!“ „Eben darum“, kam die Antwort.
Noch einmal wurde ein Stück Wacholderheide durchquert. An den Zweigen hingen schon kleine reife Wacholderbeeren, die auch als Gewürz beim Kochen verwendet werden können. Der Pfad schlängelte sich nun wieder durch einen Wald mit Eichen, Kiefern und Fichten, bis schließlich der Ausgangspunkt Spessart erreicht wurde. Zum Abschluss dieser abwechslungsreichen Tour erfrischten sich die Eifelfreunde bei einer geselligen Einkehr in Königsfeld. Die Gespräche drehten sich natürlich viel um die wunderschönen Landschaften und Erlebnisse des heutigen Wandertages, die viel Freude gebracht hatten.
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