Allgemeine Berichte | 17.07.2014, 16:31 Uhr

Regenbogenschule Sinzig beim Guerilla Gardening

Kunst gibt es nicht nur drinnen, sondern auch draußen

Mit Samenbomben waren die Schüler der Klasse 4c der Regenbogenschule unterwegs. -BL-
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Sinzig. Die Klasse 4c der Grundschule Regenbogenschule machte sich jüngst auf zu einer Pflanzaktion auf, die von Ortsvorsteher Kurt Quarz unterstützt wurde. Es handelte sich um das Pflanzen von „Samenkugeln“, eine Idee, die in Anlehnung ans Guerilla Gardening für den Kunstunterricht kam, als dort thematisiert wurde, dass Kunst nicht nur drinnen, sondern auch draußen zu finden ist, nämlich in Skulpturen und auch Blumenbeeten.

Die Schüler waren schon beim Herstellen der 150 Samenkugeln Feuer und Flamme. Die Aktion machte ihnen viel Spaß und die ein oder anderen wollen immer mal wieder an den Stellen, an denen sie die Kugeln ausbrachten, nachschauen, ob was gewachsen ist, ob was blüht.

Wieder andere sorgen sich, dass es zu wenig regnen wird, und wollen ihre Samenkugeln ab und an gießen. Zum Hintergrund: Die Samenbomben haben ihren Ursprung im Guerilla Gardening. Die Bewegung des Guerilla Gardening ist in den 70er Jahren in Manhattan entstanden.

Die selbst ernannten Gartenpiraten und Untergrundkämpfer hatten sich ursprünglich das Ziel gesetzt, in heimlichen Nacht-Aktionen brachliegendes Gelände vor allem in Großstädten mittels Begrünung durch Pflanzen oder Samenbomben zu verschönern. Mittlerweile ist aus diesem Impuls heraus eine zivile Bewegung geworden, die öde Landschaften durch Blumen zu neuem Leben erwecken möchte. Als einer der bekanntesten Aktivisten dieser Bewegung gilt der Londoner Richard Reynolds.

Mit Samenbomben waren die Schüler der Klasse 4c der Regenbogenschule unterwegs. Foto: -BL-

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