Politik | 10.02.2014

Nachruf

Manfred Michno ist verstorben

Die LAF Sinzig e.V. trauert um Manfred Michno (†). privat

Nach langer und schwerer Krankheit ist Manfred Michno mit 59 Jahren in der Nacht zum 8. Februar verstorben. Die LAF Sinzig e.V. trauern mit der Familie nicht nur um ein äußerst engagiertes Gründungsmitglied und den bislang einzigen und langjährigen Vereinsvorsitzenden, sondern auch um einen herausragenden Trainer und Freund. Wie kein anderer lebte Manfred Michno für den Volleyballsport und vermittelte diese Begeisterung an andere. Dabei reicht sein Schaffen bis weit in die 70er Jahre zurück, als er die Sportart Volleyball in Sinzig aus der Taufe hob. Schon vor Gründung der LAF Sinzig e.V. im Jahr 1994 betreute er zahlreiche seiner heutigen Wegbegleiter noch als Abteilungsleiter in Sinziger Vereinen. Im Laufe der Jahre baute er zunächst den weiblichen Nachwuchs auf und führte hieraus schließlich die erste Damenmannschaft 1998/99 bis in die Zweite Bundesliga. Mit gleichem Können widmete er sich anschließend dem männlichen Nachwuchs. Mehrfach haben von ihm unterrichtete Jugendmannschaften erfolgreich an Landes- und Südwestdeutschen- bis hin zu Deutschen Meisterschaften teilgenommen. Einige dieser Nachwuchsspieler sind heute Teil der Regionalliga-Herrenmannschaft, die er bis zuletzt als Trainer betreute. Mit seiner Beharrlichkeit und seiner Fähigkeit, andere von seinen Ideen zu überzeugen, gelang ihm in der Mitte der 90er Jahre das Kunststück, die Sinziger Vereins-Beachanlage allein durch mehrwöchigen Arbeitseinsatz der Vereinsmitglieder und -freunde zu errichten. Auch die Existenz des Vereinsheims der LAF Sinzig e.V. beruht letztlich auf seinem Engagement. Manfred Michno prägte viele der von ihm betreuten Spieler/innen als Übungsleiter und jahrelanger Wegbegleiter. Neben den Verdiensten in und um seinen Verein, weckte er in ihnen die Begeisterung für den Mannschaftssport. Für all dies sind ist die LAF Sinzig e.V. ihm in höchstem Maße dankbar. LAF-Sinzig

Die LAF Sinzig e.V. trauert um Manfred Michno (†). Foto: privat

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