Lokalsport | 28.03.2013

Fußball - SG Westum/Löhndorf - Kreisliga A Rhein-Ahr

Nach starkem Beginn nachgelassen

SG Westum/Löhndorf : VfB Polch 3:0 (2:0)

Westum/Löhndorf. Die SG Westum/Löhndorf empfing vor rund 80 Zuschauern die Gäste aus dem Maifeld, den VfB Polch zur erst zweiten Rückrundenbegegnung in der Kreisliga A Rhein-Ahr. Die Spielgemeinschaft brachte das Blut seines Anhangs trotz kaltem Glühweinwetter bereits kurz nach dem Anpfiff in Wallung. Nach Sahne-Zuspiel von Tim Palm hatte Martin Münch etwa sechs Meter seitlich vor dem Gästetor nach drei Minuten die Führung auf dem Fuß, doch der gegnerische Torsteher parierte den Torschuss. Nur zwei Minuten später die erste Großchance für Polch, der Alleingang des Gästestürmers hat bei einem großartig reagierenden Ralf Schwaiger ein Ende. Wiederum zwei Minuten später der Attackenschlachtruf im Erlebnispark. Was war passiert? Eine Flanke von Martin Münch über 40 Meter in den Strafraum der Gastmannschaft kam zum mitgelaufenen Thomas Hammer. Dieser krachte das Leder volley seitlich aus etwa 14 Metern halbhoch mit einem Traumtor in die lange Ecke zur 1:0-Führung. Es war gerade wieder „Mitte“ gemacht, hieß es auch schon 2:0. Diesmal wurde Andy Rothbrust von Lukas Nachtsheim im 16er mustergültig angespielt. Erstgenannter drehte sich blitzschnell und schoss gegen die Laufrichtung des herauseilenden Torstehers flach aus acht Metern aufs Tor. Der Ball kullerte gerade so schnell, dass weder der Keeper noch die Verteidiger an das Spielgerät herankamen. Westum/Löhndorf war zu diesem Zeitpunkt technisch und läuferisch stärker und hatte die Partie jederzeit im Griff. Nach Zuspiel von Sebastian Heinz hätte Andy Rothbrust seinen ersten Doppelback in 2013 erzielen können, doch der Polcher Torsteher wehrte den Schuss in der 22. Minute zur Ecke ab. Dann verflachte das Spiel. Polch war ebenbürtig und hätte, hätte der Gästestürmer in der 35. Minute besseres Zielwasser getrunken, den Anschlusstreffer erzielen müssen. Doch dieser traf, nachdem er Ralf Schwaiger umspielt hatte, gottlob nur das Außennetz. Auch in Halbzeit zwei setzte sich das holprige Spiel fort. Westum/Löhndorf war zwar reifer und meist jederzeit Herr der Lage, doch vermochte man daraus keine zwingenden Vorteile zu erspielen. Die Angriffe wurden meist durch die Mitte vorgetragen. Zu bemängeln war außerdem, dass die körperliche Präsenz im Zweikampf, bei den Laufduellen zu wünschen übrig ließ, da diese Duelle meist verloren wurden. Von den Schwächen der Kombinierten konnte Polch nicht profitieren. Alle Bemühungen endeten meist in Strafraumnähe, zu bescheiden waren die Mittel der Gäste. Das Spiel plätscherte dahin, ohne für weitere Auf- bzw. Erregungen zu sorgen. Der immer anspielbare Tim Palm hätte in der 78. Minute alles klar machen können, doch der gegnerische Torwart hatte den Braten gerochen und vereitelte die Schussmöglichkeit durch beherztes Rauslaufen. Alle eventuellen Zweifel wurden aber dann in der 85. Minute beseitigt, als Martin Münch nach Zuspiel von Mario Gemein aus circa 38,5 Metern aus etwa sieben Metern das 3:0 markierte.

Es spielten für Westum/Löhndorf: Ralf Schwaiger, Sebastian Heinz, Carsten Ritterrath, Lukas Nachtsheim, Kevin Marienfeld, Tim Palm, Roderick Speich, Martin Münch, Derek Ababio, Benedikt Geiben, Thomas Hammer, Jimmy Morales, Andreas Rothbrust.

Fazit: Für Westum/Löhndorf war es der notwendige und eingeplante Pflichtsieg gegen eine schwache Gästeelf. Gleichwohl will auch solch ein Spiel erst einmal deutlich gewonnen werden. Will man auch gegen stärkere Mannschaften bestehen, bedarf es im Offensivspiel dennoch der ein oder anderen Steigerung. Will man eine bessere Verteidigung aushebeln gilt es überdies, das Spiel über die Flügel zu optimieren.

Vorschau: Nunmehr sind wieder zwei Wochen Pause, um dann in vier englische Wochen einzusteigen. Zunächst ist die SG Westum/Löhndorf am Dienstag, 9. April, zu Gast in Baar. Anpfiff ist wahrscheinlich um 19.30 Uhr (MEZ). Hier wartet ein echter Kracher, der eine der besten Teams der Liga stellt. Am darauf folgenden Sonntag, 14. April, 14.30 Uhr, empfangen die Kombinierten den SC Niederzissen, der alles versuchen wird, aus der Abstiegsregion zu entkommen. Alle SG-Cracks dürften von der ersten bis zur letzten Sekunde gefordert sein, um zu bestehen. Die Mannschaft und die Vereine würden sich riesig freuen, wenn die Partien von einem zahlreichen Anhang unterstützt würden.

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