Allgemeine Berichte | 10.06.2014, 08:54 Uhr

Der Eifelverein Sinzig war auch an Pfingsten unterwegs

Sechs Frauen im „Heidehimmel“

Die sechs Wanderinnen des Eifelvereins Sinzig an der Volkesfelder Heilquelle.privat
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Sinzig. Sechs gut gelaunte Wanderinnen des Sinziger Eifelvereins machten sich an Pfingsten bei bestem Wetter auf, den Traumpfad „Heidehimmel“ zu erleben. Die Wanderführung für diese Tour hatte kurzfristig Hilde Lüttgen übernommen. Ursprünglich sollte eine andere Strecke gegangen werden, wo die Wanderführerin aber verhindert war. In Fahrgemeinschaft ging es mit Pkws in den schmucken Ort Volkesfeld bei Weibern, wo die Wanderung begann. Ein sportlich gemeisterter Aufstieg brachte die Eifelfreundinnen zum Riethelkreuz, das auf einer Kuppe hoch aufragt und weithin zu sehen ist. Vorbei am Dorfrand wurde nach einer Weile die Waberner Heide erreicht. Dunkelgrün hoben sich Wacholderbüsche und Ginster vor dem tiefblauen Himmel ab; Heidekraut bedeckte den teils felsigen, teils sandigen Boden. Von einer stattlichen Rasthütte hatte die Gruppe einen weiten Blick über die Eifelberge und fern im Tal auf Wabern und Weibern. Auch etwas später beim Falkleyblick bot sich wieder eine beeindruckende Aussicht, ebenfalls vom Noorkopf, den die Gruppe nach einer weiteren Strecke erklomm. Ruhebänke machten hier die Rast sehr angenehm, auch auf dem nachfolgenden Weg waren noch eine Reihe von Sitzgelegenheiten und Hütten aufgestellt worden. Einige davon wurden von den sechs Damen gerne für eine Rast in Anspruch genommen, musste doch an diesem heißen Tag häufiger der Durst gestillt werden. Als sehr wohltuend empfanden es die Eifelfreundinnen, dass einzelne Wegstrecken dieser Wanderung im Schatten von Waldwegen verliefen und Abkühlung brachten. Der letzte Abschnitt der Tour ging überwiegend bergab. Schließlich lag die hübsch eingefasste Volkesfelder Heilquelle vor den Wanderinnen. Das Wasser war kühl und frisch und soll bei manchen Beschwerden sehr gesund sein. Zum Abschluss der Wanderung gönnten sich die Eifelfreundinnen eine urige Einkehr in der Nähe. Die Tour wird nicht nur wegen der heißen Temperaturen, wobei der Eifelwind oft willkommene Kühlung brachte, sondern vor allem wegen ihrer landschaftlichen Schönheit lange in Erinnerung bleiben.

Die sechs Wanderinnen des Eifelvereins Sinzig an der Volkesfelder Heilquelle.Foto: privat

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