Mosaikkunst in Sinzig
Viele bunte Herzen für den PikoPark
aus Bad Honnef
Sinzig. Es war einmal eine alte, hässliche Mauer am Eingang zum Sinziger PikoPark in der Judengasse. Doch wer jetzt daran vorbeikommt, der wird von einem bunten, fröhlichen Kunstwerk aus Abertausenden kleinen Mosaiksteinen begrüßt. Es ist der nächste Baustein in einem vom Bürgerforum Sinzig initiierten Dauerprojekt unter dem Titel „Mosaikstadt Sinzig“. Und es ist der Auftakt zu einer ganzen Reihe solcher hübschen Mosaik-Projekte, die möglichst auch noch private Immobilieneigentümer in der Kernstadt einbinden soll. Doch dazu später mehr.
Eine ganze Woche lang hatten bis zu 16 Kinder am PikoPark eifrig Hand angelegt und in stundenlangen Treffen das farbenfrohe Mosaikbild mit den vielen roten Herzen gestaltet. Jetzt wurde das Kunstwerk offiziell eingeweiht. Zur Eröffnung waren neben einigen der Kinder und Eltern auch der Sinziger Beigeordnete Volker Thormann, die Vorsitzende des Bürgerforums, Monika Weber-Lambert, und der Leiter des Sinziger Werks der Deutschen Steinzeug Solarceramics GmbH, Michael Podewils, gekommen. Das Unternehmen hat das benötigte Material für das Kunstwerk weitgehend zur Verfügung gestellt.
Das Projekt, das unter Leitung von Barbara Henschke von der Kreativwerkstatt Kunterbude entstanden ist, wurde vom Bürgerforum Sinzig und aus Fördermitteln des ISEK-Verfügungsfonds für Projekte der Sinziger Stadtgestaltung finanziert. Von Letzterem können auch Privateigentümer im ausgewiesenen innerstädtischen ISEK-Gebiet profitieren, die ihre Hauswand, Toreinfahrt oder Mauer für eine Mosaik-Kunstwerk zur Verfügung stellen wollen. Die Kosten für ein einzelnes Projekt können dank der weiteren Unterstützung durch die Deutsche Steinzeug auf rund 2000 Euro begrenzt werden. Bis zu 1000 Euro Fördermittel können dabei aus ISEK-Mitteln fließen, die andere Hälfte muss der Eigentümer des Gebäudes übernehmen.
Im PikoPark können mögliche Interessenten jetzt bestaunen, welche kreativen Möglichkeiten die Mosaik-Kunst bietet. Die Stadt Sinzig, die die unansehnliche Mauer als Projektort zur Verfügung gestellt hat, erhält jedenfalls ein echtes Schmuckstück zurück.
-> Interessenten für ein privates Mosaik-Projekt können sich melden unter manfred.ruch@buergerforum-sinzig.de
-> Mehr zur Mosaikstadt unter www.mosaikstadt-sinzig.de
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Buntes Treiben am PikoPark: Mit einigen der teilnehmenden Kinder feierten auch (von hinten) der Sinziger Beigeordnete Volker Thormann, der Leiter des Sinziger Werks der Deutschen Steinzeug Solarceramics GmbH, Michael Podewils, Projektbetreuerin Barbara Henschke und die Vorsitzende des Bürgerforums, Monika Weber-Lambert, die offizielle Übergabe des Mosaikprojekts. Foto: Manfred Ruch