Allgemeine Berichte | 08.08.2014

Der Traumpfad „Förstersteig“ begeisterte den Eifelverein Sinzig

Wälder, Wiesen und weite Ausblicke

Bei einer Rast konnte sich die Gruppe an der wunderbaren Aussicht erfreuen. privat

Sinzig. Der Förstersteig machte seinem Namen alle Ehre: Ausgedehnte, tiefe Wälder und Forsten wurden durchwandert, mächtige Buchen und Eichen und kräftige Fichten waren zu bewundern, Ausblicke zu genießen.

Wanderführerin Änne Wichterich vom Sinziger Eifelverein hatte an diesem Samstagmorgen zehn Wanderinnen und Wanderer um sich versammelt, die sich schon auf die Tour in der Nähe von Kürrenberg freuten. Aufgrund einer ungünstigen Wetterprognose war die Gruppe trotz der tollen Strecke an diesem Tag kleiner als sonst.

Tatsächlich blieben die Wanderer aber von Gewittern verschont. In Fahrgemeinschaften ging es von Sinzig zu einem Parkplatz nicht weit von der Hammes-Mühle bei Schloss Bürresheim. Dort begann nach der Anfahrt die eigentliche Fußwanderung.

Gleich zu Beginn bot sich nach einem längeren Aufstieg ein wunderbarer Ausblick ins Nitzbachtal; zu sehen waren eine kleine Siedlung, ein grünendes Wiesental und die Eifelberge am Horizont.

Dann umrundeten die Eifelfreunde den Berg Schafskopf, wo verkrüppelte Eichen auf steinigem Grund wuchsen. Eine Bank lud zur Rast ein. Nun marschierte die Gruppe weiter bis zum Scheidkopf mit einer atemberaubenden Aussicht weit in die Eifel hinein, wo die weit entfernteren Berge im Himmelsblau verschmolzen.

Bald wanderten die Eifelfreunde am kleinen Eiterbach entlang und erreichten den Eiterbachweiher mit Rastplatz und Schutzhütte. Es folgte ein Aufstieg über einen breiten Waldweg zur Luisenplatzhütte mit einem fantastischen Blick auf einen Teil der Stadt Mayen, mit ihren hoch aufragenden Türmen und Dächern.

Bei dieser Hütte wurde gerastet. Die hungrigen Wanderer verpflegten sich mit Proviant aus den Rucksäcken. Frisch gestärkt wanderte die Gruppe abwärts bis zur Schutzhütte Altener Tempelchen. Von dort blickt man in einen Basaltsteinbruch, wo noch das harte Gestein abgebaut wird. Auf dem nun folgenden Weg boten sich den Wanderfreunden weitere imposante Ausblicke, die mit zu den Höhepunkten dieser Tour gehörten.

Steil bergan hieß es nun für die Eifelwanderer, bis der „Fünfkantstein“ erreicht wurde, wo mehrere Wege zusammentreffen. Hierbei handelt es sich um einen Markierungsstein, an dem fünf Walddistrikte aufeinander treffen. Nach einer Weile lag dann der Nettetalblick am Weg. Von hier sieht man auf das historische Schloss Bürresheim mit seinen spitzen, schiefergedeckten Türmen und dem dazugehörigen Barockgärtchen, das sich direkt neben dem Schloss anschließt. Nach einem Abstieg konnten die Wanderfreunde das Schloss noch einmal aus einer anderen Perspektive bewundern.

Der Rundweg führte jetzt wieder zum Parkplatz nahe der Hammes-Mühle, dem Ausgangspunkt der Tour. Eine wunderschöne Wanderung mit herrlichen Ausblicken, durch Wälder mit einer stattlichen Palette von Baumarten, entlang plätschernder Bäche und hoch zu luftigen Höhen, wird lange in Erinnerung bleiben.

Dies, und eine gesellige Einkehr zum Abschluss der Tour, belohnten die Eifelfreunde für ihre sportliche Anstrengung.

Bei einer Rast konnte sich die Gruppe an der wunderbaren Aussicht erfreuen. Foto: privat

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