Allgemeine Berichte | 15.06.2015, 14:38 Uhr

Chorgemeinschaft Koisdorf e.V.

„Wat fott es, es fott“

Chorgemeinschaft Koisdorf an der Domplatte in Köln. Privat
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Koisdorf. Wer schon einmal Platz genommen hat auf den roten Holzbänken im Hänneschen-Theater in Köln, hat sie gespürt, diese ganz besondere Atmosphäre … gelöst und zugleich erwartungsfroh gespannt. Das spürten auch die Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft Koisdorf, die vor ein paar Tagen eine Tagestour nach Köln machten und sich das Erwachsenenstück „Wat fott es, es fott“ im Hänneschen-Theater zu Köln anschauten.

Ursprünglich war diese Tagestour für 2014 geplant, aber es war nicht einfach Karten für dieses Theater zu bekommen und so musste man die Tour auf 2015 verschieben. Zunächst trafen sich die Chormitglieder mit ihren Partnern am Sinziger Bahnhof, um nach Köln zu fahren, denn die Eintrittskarten galten auch als Fahrkarte im Verkehrsverbund der Bahn. Vom Kölner Hauptbahnhof aus ging es dann zu Fuß über die Domplatte hinunter zum Rhein in Richtung Altstadt. Es war ein sonniger Tag und deshalb war viel los am Rheinufer und in der Altstadt. Das erste Ziel der Reisegruppe war das Brauhaus „Sünner im Walfisch“, wo man in gemütlicher Atmosphäre ein gemeinsames Essen auf der „Empore“ zu sich nahm. Unser Köbes sorgte für gute Stimmung und reichlichen Kölsch-Umsatz. Froh gelaunt konnte man danach zum nahe gelegenen Hänneschen-Theater aufbrechen. Das Theaterstück spielte in Knollendorf und nahe der Stadt Köln um das Jahr 1000 n. Ch. mit dem alten Stadthalterpalast und anderen historischen Schauplätzen. Die Geschichte: Wie kam der byzantinische Ohrring ins Klo, der bei den jüngsten Ausgrabungen in der archäologischen Zone gefunden wurde? Natürlich geht auch dieser atemberaubende und europaweit einzigartige Fund auf eine typisch cölsch-cnollendörfliche Geschichte zurück, wie sie nur hier passieren kann, denn das Hänneschen weiß genau, wie der Ohrring ins Klo kam! Die Zuschauer amüsierten sich köstlich, wenn auch einige etwas Schwierigkeiten mit dem „kölsche“ Dialekt hatten. Beim Schlussapplaus senkte sich die Holzwand an der Bühne und gab den Blick auf die Puppenspieler frei. Nach der Vorstellung war Freizeit angesagt. Jeder konnte noch etwas durch die Altstadt bummeln oder am Rhein promenieren und den aufkommenden Durst mit ein, oder zwei Kölsch stillen. So trafen sich dann verschiedene Gruppen zu unterschiedlichen Zeiten am Hauptbahnhof, um die Heimreise anzutreten.

Chorgemeinschaft Koisdorf an der Domplatte in Köln. Foto: Privat

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