Allgemeine Berichte | 21.09.2014

Der Hellenbach in Sinzig wurde von Betonwehr befreit

Wehranlage renaturiert

Land trägt 90 Prozent der Kosten

Karl-Heinz Kurth erläuterte Wolfgang Schäfer von der SGD Nord sowie Bürgermeister Wolfgang Kroeger und Wolfram Kurz vom Ingenieurbüro die durchgeführten Arbeiten.

Sinzig. Für die Fische wird es einfacher. Im Hellenbach wurde auf Höhe des Feuerwehrgerätehauses ein mächtiges Betonwehr von fast zwei Metern Höhe abgerissen und der Bach mit 20 Steinstufen renaturiert. Im Rahmen der Umsetzung der Europäischen Wasserrichtlinie wird die Wehranlage am Feuerwehrgerätehaus Sinzig umgebaut. Der Hellenbach, eingestuft als Gewässer der III. Ordnung, verläuft im Stadtgebiet Sinzig über weite Strecken inmitten der vorhandenen Bebauung. Im Rahmen der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinien (WRRL) wird die Wehranlage am Feuerwehrhaus Sinzig umgebaut. Im Bereich zwischen Kreuzung des Hellenbaches mit der Friedrich-Ebert-Straße und „Am Hellenberg“ befand sich ein Betonwehr mit einer Absturzhöhe von rund 2,0 m. Diese war für den größten Teil der Gewässerfauna nicht zu überwinden und verhinderte so den natürlichen Austausch innerhalb des Hellenbaches. Um den für intakte Ökosysteme wichtigen Austausch zwischen den Gewässerabschnitten wieder zu ermöglichen, wurde von der Stadt Sinzig die naturnahe Umgestaltung der Wehranlage durchgeführt. Der Ausbaubereich umfasst eine Gewässerstrecke von rund 160 Metern. Und es ist eine richtig große Baustelle. Die Maßnahme wurde im Rahmen der „Aktion Blau Plus“ durch das Land Rheinland-Pfalz mit 90 Prozent gefördert. Ingesamt kostete der Umbau rund 230.000 Euro. Der bei der Stadtverwaltung Sinzig für die Maßnahme verantwortliche Mitarbeiter Karl-Heinz Kurth erläuterte Wolfgang Schäfer von der SGD Nord sowie Bürgermeister Wolfgang Kroeger und Wolfram Kurz vom Ingenieurbüro die durchgeführten Arbeiten.

Hier sind die Steinstufen 4-11 zu sehen. RÜ

Hier sind die Steinstufen 4-11 zu sehen. Fotos:

Karl-Heinz Kurth erläuterte Wolfgang Schäfer von der SGD Nord sowie Bürgermeister Wolfgang Kroeger und Wolfram Kurz vom Ingenieurbüro die durchgeführten Arbeiten.

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