Bunter Karnevalsabend der Sportfreunde Koisdorf im neuen Dorfgemeinschaftshaus
„Zurück in die Zukunft“ war das Motto der tollen Sitzung
Proppenvoller Saal mit bestens gelaunten Jecken
Koisdorf. Die 47. Auflage des Bunten Karneval in Koisdorf fand nach drei Jahren wieder in den „alten,“ neu hergerichteten Räumlichkeiten des Dorfgemeinschaftshauses Wendelinus statt. Wie in jedem Jahr war der Saal restlos ausverkauft. Sitzungspräsident Sascha Grzenia und sein Bühnenkollege Olaf Horstmann führten in gewohnt souveräner und humorvoller Art durch den Abend, der mit Gag-, Tanz- und Gesangseinlagen nur so bespickt war. Nach ein paar Worten des Dankes an die Stadt Sinzig, die durch den Bürgermeister Wolfgang Kröger vertreten war sowie an den Vorsitzenden des Trägervereins, Willi Engel und an Tanja Löhr, die bei der Vorbereitung durch unermüdlichen Einsatz glänzte, wurden noch zahlreiche Ehrengäste begrüßt. Darunter unter anderem der Ehrenvorsitzende Ferdi Schlich und die Ehrensenatoren Hans Förster und Hans-Peter Knops mit ihrer Senatorenschar. Den Anfang des Programms machten in diesem Jahr die aktiven Möhrchen der KG Rot-Weiß Westum mit einem toll einstudierten Gardetanz. Danach zum zweiten Mal in Folge auf der Bühne der wortgewandte Zauberer Schmitz Backes. Er nahm das Publikum im wahrsten Sinne des Wortes mit auf die Bühne und verblüffte mit faszinierenden Tricks. Vor allem bekam Ortsvorsteher Karl-Heinz Arzdorf sein Fett als „Zauberlehrling“ weg. Im nächsten Punkt gab es dann wieder etwas fürs Auge. Die Tanzgruppe Blue Velvets aus Bad Bodendorf gab ihren Showtanz zum Besten und entführte das Publikum zu einer Reise nach Las Vegas mit einer tollen Choreographie. Im Anschluss dann ein „armer alter Rentner“. Der Saarländer Reiner Zimmermann, der für einen ausgefallenen Redner eingesprungen war, sorgte mit seinem Dialekt für einige Lacher. Dann war es so weit, hoher Besuch stand an. Zum Einmarsch der Sinziger Prinzessin Sentiaca Kristina I. begleitet von ihrem bezaubernden Hofstaat und dem großen Gefolge der Stadtsoldaten erhob sich der gesamte Saal, um Ehre zu erweisen. Sitzungspräsident Sascha Grzenia wurde kurzzeitig entmachtet und die Prinzessin übernahm das Wort. Mit ausgewählten Worten und einem einstudierten Tänzchen erwies sie sich als würdige Sentiaca, die anschließend mit ihrem Hofsaat die Einladung annahm, am Tisch Platz zu nehmen und das weitere Programm zu verfolgen. Einen der schönsten je gesehenen Hexentänze legten dann die Hexen vom Helenenberg aus Parkett. Die Showtanzgruppe der Stadtsoldaten Sinzig bewies einmal mehr ihr Können und begeisterte das Publikum mit tollen Kostümen und Wurfeinlagen. Sascha Grzenia beteuerte ewige Treue zu dieser Showtanzgruppe und erwähnte, dass diese immer einen Platz im Programm der Sportfreunde erhalte. Nach einer kurzen Pause heizte dann die Stimmungsband „Schäl Pänz“ den Saal auf. Mit alt bekannten Liedern zum Mitsingen brachten sie den Saal in Ekstase. Das Publikum wollte die Band selbst nach mehreren Zugaben nicht von der Bühne lassen. Doch diese musste geräumt werden für den Auftritt des „Eifler Bauern“ Stefan Vogt aus Brohl. In gewohnt gelassener Manier und mit seinem Eifler Slang sorgte er wieder einmal für Lachkrämpfe beim Publikum. Nach der Verabschiedung mit Nougat und Frikadelle durch Olaf Horstmann „fläschte“ er von der Bühne. Denn diese wurde nun in voller Größe benötigt von dem Flaggschiff der KG Rot-Weiß Westum. Die Meninas feiern in diesem Jahr 10-jähriges Jubiläum und überzeugten in tollen neuen Kostümen mit einem spitzenmäßig einstudierten Gardetanz. Hier hat Trainerin Simone Gasper ganze Arbeit geleistet. Verabschiedet durch Sitzungspräsident Sascha Grzenia mit den Worten „das Beste, was die KG Westum zu bieten hat“, ging`s dann tänzerisch von der Bühne. Im Anschluss kam dann das schrillste Blümchen, dass je ein Botaniker im Rheinland entdeckt hat. Et Vingströschen sorgte mit einem tollen Bühnenprogramm für viele Lacher. Nach einer ausgiebigen Suche nach Liebe und Zuwendung folgte dann zum Abschluss der Sitzung das Remagener Panikorchester für Stimmung bis zur letzten Minute. Mit im wahrsten Sinne Pauken und Trompeten brachten sie den Saal zum Beben. Während des zur Tradition gewordenen Finales verabschiedeten sich Sascha und Olaf noch einmal für den tollen Abend und bedankten sich während des Ausmarsches beim närrischen Publikum ganz nach dem Motto zurück in die Zukunft. Soll heißen bis zum nächsten Jahr. Mit dieser Sitzung hatten die Sportfreunde Koisdorf wieder für einen fantastischen Abend gesorgt, der den Jecken im Saal ebenso wie den Auftretenden jede Menge Freude brachte.
Das Publikum nahm begeistert teil an der Sitzung der Sportfreunde.
