Lokalsport | 21.09.2020

FV Rot Weiss Erpel

1. Mannschaft verliert mit 3:6 beim CSV Neuwied

Erpel. Der FV Erpel begann gut und hätte schon in der 2. Min. durch Sabedin Abazi eine große Chance gehabt, als er alleine auf das Tor zulief, aber die Aktion mit einem Abseitspfiff fälschlicherweise unterbrochen wurde. Auf der anderen Seite ließ sich ein CSV-Stürmer geschickt im Zweikampf fallen (5.) und es gab Strafstoß, der zum 0:1 aus Sicht des FVE verwertet wurde. Kurze Zeit später wurde Oliver Wagener (9.) im Sturm angespielt, erlief sich den Ball und wurde wieder freistehend vor dem Torwart vom SR zurückgepfiffen. Auch dieses Mal lag keine Abseitsstellung vor. Nur eine Min. später brachte Abazi eine scharfe Flanke vor das Tor, diese fand aber keinen Abnehmer. Mit der 2. Torchance ging der CSV mit 2:0 in Führung (13.). In der 15. Min. ließ sich ein FV-Abwehrspieler den Ball abluchsen und es stand 0:3 aus Sicht des FV Erpel. Was für eine Effektivität der Heimmannschaft. Danach ging Abazi am Torwart vorbei (22.) legte sich den Ball aber zu weit nach rechts und kam daher nicht mehr zum Abschluss. Gleicher Spieler schoss nur 3 Min. später knapp am Tor vorbei. Ein CSV Spieler kam ohne Fremdeinwirkung (32.) im Strafraum zu Fall und es gab wieder Strafstoß, aber der Spieler war so ehrlich und fair und gab zu, nicht gefoult worden zu sein. Respekt und Lob für dieses handeln, das machen nicht viele Spieler. In der 40. Min. konnte ein Schuss von Wagener pariert werden und sein nächster Schuss ging knapp am Tor vorbei. Das war es aber immer noch nicht und ein Hammer aus 22m von Fernando Bonn (43.) krachte an die Unterkante der Latte von dort auf die Linie und sprang auf das Spielfeld zurück. Der Nachschuss von Abazi konnte noch vom Torwart pariert werden, aber der zweite Nachschuss war dann drin. Aber weit gefehlt, wieder entschied der SR auf Abseits, was gar nicht sein konnte, da der Spieler vom Strafraum aus angelaufen war. Nach einem feinen Pass von Michael Siebert erwischte Marcel Rick und Ball mit dem langen Bein und der Ball ging wieder an die Latte. Was für ein Pech, jetzt wäre ein Treffer mehr als verdient gewesen. Trotz allem hatten sich die Jungs nicht aufgegeben und einiges vorgenommen, das war zu spüren und nach tollem Zuspiel von Siebert in den Strafraum, erzielte Wagener (51.) den mehr als verdienten Anschlusstreffer zum 1:3. Kurze Zeit später (54.) erzielte Bonn aus rund 22m den Treffer zum 2:3 und die Truppe war wieder im Spiel. Jetzt begann die stärkste Phase der Rot-Weißen, aber im Abschluss war man leider an diesem Tage nicht effektiv genug. In der 70. Min. gab es im Mittelfeld einen Ballverlust und der folgende Konter wurde vom Gegner eiskalt zum 4:2 abgeschlossen. Das war die Entscheidung und bestätigte sich mit dem 5:2 (78.) u. 6:2 (82.) Lars Bornheim war dann in der 85. Min. noch zum 6:3 erfolgreich, als Julian Poyatos die Vorarbeit geleistet hatte. Gleicher Spieler hätte fast noch seinen zweiten Treffer erzielt (88.) So blieb es am Ende bei der verdienten Niederlage, da der Gegner an diesem Tage einfach die effektivere Mannschaft war. Positiv stimmen die vielen Torchancen, die sich die Jungs erarbeitet hatten. Die II. Mannschaft ließ gegen den hochgehandelten Gegner VfL Wied Niederbieber wenig zu, verlor aber am Ende trotzdem verdient. Die kämpferische Einstellung war sehr ordentlich, aber momentan fehlen die spielerischen Mittel um sich Chancen zu erarbeiten. Mit dem Halbzeitpfiff ging man leider mit 0:1 in Rückstand, versuchte in der 2. Halbzeit noch mal etwas und lag dann durch eine Standardsituation mit 0:2 hinten. Das 0:3 aus Sicht der Rot-Weißen war definitiv zu hoch.

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