Der in Neuwied geborene Isaac Bonga besuchte seine Heimatstadt
300 Fans bewunderten den Basketball-Weltmeister
Neuwied. Er ist 2,06 Meter groß, wurde im November 1999 in Neuwied geboren und ist jetzt Weltmeister: Basketballprofi Isaac Bonga. Vor knapp zwei Wochen hatte er in Manila für die deutsche Nationalmannschaft noch den Basketball-Weltpokal in die Luft gereckt und jetzt kam er in seine Geburtsstadt Neuwied.
Bonga besuchte seine Schwester Rachel und seinen Schwager, den Neuwieder Fotografen Max Dietz. Der hatte gemeinsam mit der Stadtverwaltung ein zweistündiges Programm für den Weltmeister entwickelt.
Los ging es mit dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Neuwied und dann zu einem öffentlichen Empfang mit Talkrunde am Jugendzentrum BigHouse in der Museumsstraße.
Hier lauschten bewundernd etwa 300 Fans den Antworten auf die Fragen, die Oberbürgermeister Jan Einig und Moderator Marco Cicoria, Stadionsprecher des Volleyball-Bundesligisten VCN und Konrektor der Römerwallschule Rheinbrohl, dem Sportprofi stellten.
Dabei ging es u.a. um Isaac Bongas Erlebnisse während seiner sportlichen Karriere. Die begann beim Post SV Koblenz, mit dem dreijährigen Isaac waren seine Eltern von Engers nach Koblenz gezogen, in deren 1. Mannschaft, die er als Jugendlicher in die 1. Regionalliga führte.
Zur Saison 2016/17 wechselte Bonga zu den Skyliners Frankfurt in die deutsche Bundesliga und zwei Jahre später zu den Los Angeles Lakers in die nordamerikanische Profiliga.
In der NBA bestritt er insgesamt 148 Spiele für die Lakers, die Washington Wizards und die Toronto Raptors. Seit 2022 spielt er wieder in der deutschen BBL-Bundesliga für den FC Bayern München.
2021 nahm er an den Olympischen Spielen in Tokio teil und jetzt mit der Nationalmannschaft an der Weltmeisterschaft auf den Philippinen.
Nach der etwa 45-minütigen Talkrunde beantwortete Isaac Bonga auch Fragen aus dem Publikum, stellte sich für Selfies zur Verfügung und gab bereitwillig Autogramme, bis alle Fans versorgt waren. HEP
Bonga hatte viele Autogrammwünsche zu erfüllen. Fotos: HEP
Etwa 45 Minuten dauerte die Talkrunde mit Marco Cicoria (links) und Oberbürgermeister Jan Einig (Dritter von links).
