FV Rot Weiss Erpel
Alles probiert und gekämpft
I. Mannschaft verliert mit 1:4 beim SV Windhagen II
Erpel. Die Zweitvertretung von Windhagen kam gut ins Spiel, aber der FV Erpel hatte durch einen Distanzschuss von C. Thyssen die erste dicke Chance (5.) Der Windhagener Torwart konnte den Ball aber gerade noch so um den Pfosten lenken. Die Rot Weißen wirkten nicht so bissig und zielstrebig wie in den Spielen davor und Windhagen kam in der 17. Minute durch einen Distanzschuss der Führung schon nahe. Ein abgefälschter Ball ließ FV-Torwart L. Kubach durch die Hand gleiten und der Ball flog an den Pfosten, den abprallenden Ball brauchte der Windhagener Stürmer nur noch über die Linie zu drücken (27.) und es stand 1:0 für den SVW. Keine vier Minuten später hatte F. Schneider die Riesenchance, als er alleine vor dem Torwart auftauchte, aber den Ball hoch über das Tor jagte. Wäre hier der Ausgleich gefallen, wäre das Spiel wieder offen gewesen. So blieb es bei der verdienten 1:0 Führung des SVW, der einfach mehr ins Spiel investiert hatte. Nach der Halbzeit kamen die FV-Spieler wie verwandelt aus der Kabine und drängten den SVW in die eigenen Hälfte. S. Krupp hatte die Chance zum Ausgleich (47.) der Ball ging aber über das Tor. Ein gut getretener Freistoß von C. Thyssen konnte zur Ecke geklärt werden (52.) und ein Kopfball von F. Schneider ging knapp am Tor vorbei. Der Ausgleich wäre nun verdient gewesen. Wie es im Fußball so ist, wer vorne die Bälle nicht rein macht, fängt sie hinten. Da der FV Erpel bemüht war den Ausgleich zu erzielen, stand man sehr offensiv und durch einen leichten Ballverlust bekam man dann den Gegentreffer zum 0:2 (60.) Im Fünfminutentakt bekam man dann noch, jeweils aus einem Konter heraus, die Gegentreffer drei und vier. Die Windhagener Stürmer waren halt an diesem Tag sehr effektiv. Trotzdem versuchten die FV-Jungs weiterhin alles und Lohn war der 1:4 Anschlusstreffer durch S. Krupp (82.) D. Schneider umspielte in der 85. Minute den Torwart scheiterte aber an der Querlatte. Somit blieb es am Ende bei der verdienten 1:4 Niederlage. Solche Tage gibt es immer wieder mal, dass man egal was man versucht, nicht richtig gelingen will und dem Gegner fast alles gelingt. Was man den Jungs aber nicht absprechen kann, ist das sie alles probiert und gekämpft haben.
